Bankomatgebühren: FPÖ-Wurm: Fordere ein klares Nein von Regierung!

„Schelling und Stöger sollen ihre Spielchen beenden und den Österreichern reinen Wein einschenken“

„Nachdem in der vergangenen Nationalratssitzung die SPÖ, an der Spitze Konsumentenschutzminister Alois Stöger, den Antrag der FPÖ für gesetzliche Maßnahmen gegen die Einführung von Bankomatgebühren in Österreich abgelehnt hat, ist für uns Freiheitliche jedenfalls klar, dass bei der SPÖ Parteipolitik wohl wieder über den Interessen der Bevölkerung steht. Die vollmundigen Ansagen von Minister Stöger, sich gegen die Bankomatgebühren einsetzen zu wollen, sind folglich wieder einmal nur heiße Luft“, kritisierte heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm.

„Obwohl die Banken Jahr für Jahr an der Gebührenschraube drehen und gleichzeitig die Serviceleistung senken, steht die Einführung von Bankomatgebühren als zusätzliche Einnahmequelle nach wie vor im Raum. Finanzminister Schelling macht es sich sehr einfach. Er schaltet die Bundeswettbewerbsbehörde ein, um die Situation prüfen zu lassen, erklärt jedoch gleichzeitig, dass er den Banken ohnehin nichts vorschreiben kann. Wenn das der übliche Umgang mit den österreichischen Bankkunden ist, sollte sich Schelling überlegen, ob er in einem Job als Bankenlobbyist nicht besser aufgehoben wäre“, so Wurm.

„Das Spiel ‚guter Cop – böser Cop‘, sollten Minister Schelling und Minister Stöger besser beenden und sich klar gegen die Einführung von Bankomatgebühren aussprechen. Wenn notwendig, gießen wir dieses Nein in ein entsprechendes Gesetz“, so Wurm.