Federspiel und Wurm: „Weg mit Polizeidienststellen, also Exekutivbeamte raus – her mit Asylantenheimen, also Asylanten rein lauten die Regierungsprogramme der rotschwarzen Bundes- und der schwarzgrünen Landesregierung.“

Für die FPÖ ist das geplante Flüchtlingsheim in Gries inakzeptabel. FPÖ-Nationalrat und Bezirksobmann Peter Wurm kündigt parlamentarische Initiativen an.

„Weg mit Polizeidienststellen, also Exekutivbeamte raus – her mit Asylantenheimen, also Asylanten rein lauten die Regierungsprogramme der rotschwarzen Bundes- und der schwarzgrünen Landesregierung“, äußern sich FPÖ-Nationalratsabgeordneter und Bezirksobmann der FPÖ Innsbruck Land Peter Wurm und der FPÖ-Klubobmann im Tiroler Landtag LAbg. GR Rudi Federspiel in einer Aussendung kritisch zu den Plänen in der Gemeinde Gries ein Flüchtlingsheim zu errichten. „Nachdem bekannt wurde, dass die ÖVP-Innenministerin auch die Polizeidienststelle Gries streichen will, wie kann man da nur auf die völlig absurde Idee kommen, ein Asylantenheim in diesem Ort zu errichten. Das kann wohl nur einer linksgrünen Landesrätin einfallen“, fragen sich Federspiel und Wurm. Für Federspiel steht fest, dass „alles unternommen werden muss, dass die Pläne verhindert werden. Wir werden die Bürger nicht im Stich lassen.“ Was die kolportierte Auflösung der Polizeidienststelle in Gries betrifft, kündigt Wurm parlamentarische Initiativen an. „Nach Matrei am Brenner wird jetzt auch noch Gries ein ‚Streichposten‘. Was will ÖVP-Innenministerin Mikl-Leitner damit erreichen? Wohl gänzlich freie Fahrt für Schlepper und kriminelle Scheinasylanten, welche die Innsbrucker Marokkanerszene verstärken“, erläutern Federspiel und Wurm. „Mobile Büros“, Notruftaster und allfällige „Sprechstunden“ seien keinesfalls ein Ersatz für eine vollwertige Polizeidienststelle. „Mehr Polizisten auf der Straße wird es dadurch auch nicht geben. Dafür müsste man mehr Exekutivbeamte ausbilden und mehr Planstellen schaffen, was nicht passiert. Wenn die Ministerin sparen will, soll sie stattdessen in der Zentralstelle der Verwaltung den Sparstift ansetzten“, erklärt Wurm abschließend.