FP-Wurm: „FPÖ wird geplante Streichung der AMS-Fördergelder für Tirol im kommenden Jahr nicht kampflos hinnehmen.“

Das gebrochene Wort Minister Hundstorfers ist ein weiteres Zeichen des Stillstandes und der „leeren Versprechungen“ in Sachen Sozial- und Arbeitsmarktpolitik.

Die AMS-Fördergelder sollen für das kommende Jahr um 6 Millionen Euro gekürzt werden und das trotz steigender Arbeitslosenquote. „Die nächste Hiobsbotschaft mit der die Tiroler Bevölkerung nun konfrontiert ist“, so FP-Nationalrat Peter Wurm und kündigt eine Anfrage an Minister Hundstorfer an. Laut AMS liege die Arbeitslosenzahl derzeit in Tirol bei über 20.600 und die Teilnehmer an Schulungen hätten sich um 15,2% bei Schulungsteilnahmen des AMS Tirol gesteigert. „Es ist klar, dass weitere Kürzungen der AMS-Fördergelder zwangsläufig dazu führen werden, dass Angebote reduziert und Kurse gestrichen werden müssen“, so Wurm. Minister Hundstorfer hätte in der letzten Sitzung des Ausschusses für Arbeit und Soziales noch erklärt, dass keine AMS Fördergeld-Streichungen geplant seien und unsere Forderung nach einer Veröffentlichung der monatlichen Zahlen über die Arbeitslosigkeitsentwicklung und der Publikation eines Statusberichtes über die jeweilige budgetäre Lage der Arbeitslosenversicherung sowie des AMS-Budgets wurde einfach abgelehnt. „Der Wahnsinn hat Methode. Der Tiroler Wirtschaftssektor schreibt jedes Jahr rote Zahlen. Statt unsere Wirtschaft mit entsprechenden Anreizen in Schwung zu bringen, wird versucht den Arbeitsmarkt für Asylwerber zu öffnen und nun drohen auch noch Kürzungen der AMS-Gelder“, so Wurm. „Ich stehe der Tiroler Landesregierung, insbesondere Landesrätin Zoller-Frischauf und WK-Präsident Bodenseer, gerne zur Verfügung um hier entgegenzuhalten, unsere Wirtschaft zu unterstützen und den drohenden Kürzungen der AMS-Gelder keinesfalls kampflos hinzunehmen“, betont Wurm.