FP-Wurm: „Wirtschaftskriminalität durch organisierte Sub- und Scheinunternehmen entzieht Staat Milliarden.“

Dem Lohn- und Sozialdumping solle mit Bestbieterprinzip entgegengewirkt werden.

„Das organisierte und dubiose Firmen aus dem Ausland stetig zunehmen, während mehr als 20.000 Bauarbeiter arbeitslos sind, ist entschieden abzulehnen“, so der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Peter Wurm. „In Tirol haben wir das Problem, dass der Wirtschaftssektor ohnehin schon schwächelt und durch die Schwarzarbeit nur noch mehr Öl ins Feuer gegossen wird. Eine erwartete Annäherung bei den Löhnen, die vor der Ostöffnung prognostiziert wurde, hat sich inzwischen als Illusion erwiesen“, so Wurm. Meist solle sich die Buchhaltung von Sub- und Scheinunternehmen irgendwo im Ausland befinden, wodurch der Staat die Möglichkeit in die Bilanzierung Einsicht zu nehmen, verliere. „Diese Firmen sind zu 100% darauf ausgerichtet Steuern zu hinterziehen“, so Wurm und kritisiert die Wirtschaftskammer die untätig dabei zusieht. „Die Wirtschaftskammer ist scheinbar nur darauf aus, die Statistik durch einen Unternehmerzuwachs zu verschönern, vergisst dabei aber, dass gleichzeitig dem Staat ein Schaden in Milliardenhöhe entsteht“, so Wurm. „Lohn- und Sozialdumping darf keine Zukunft haben, wir verlangen Bestbieterprinzip“, so Wurm und drängt auf eine sektorale Schließung des österreichischen Arbeitsmarkts.