FP-Wurm zum Weltspartag: „Freiheitliches Steuer-Entlastungsmodell dringend gefordert.“

Sparen ist zum Verlustgeschäft geworden; 51 Prozent der Österreicher rechnen damit, dass sich die allgemeine Konjunkturlage in den nächsten Monaten verschlechtert.

„Die Banken werden wohl am kommenden Weltspartag in Tirol relativ leer sein“, so FP-Nationalrat Peter Wurm. „Ca. 40% der Sparer (marketagent.com) bewahren ihr Geld lieber Zuhause auf, als es den Banken in den Rachen zu werfen. Hier hilft es auch nicht viel, die Tiroler mit kleinen Geschenken oder Reisegutscheinen zu locken“, so Wurm. Laut einer aktuellen Umfrage der GfK Austria, sei das Interesse an den unterschiedlichen Spar- und Anlageformen in den letzten drei Jahren kontinuierlich gesunken und liege aktuell auf einem historischen Tiefstwert. Und die zukünftige Wirtschaftslage sei außerdem aufgrund der Ukraine-Russland-Krise mit einem Abwärtsrisiko behaftet. „Der Master-Plan der EZB, wonach niedrigere Zinsen die Menschen dazu bewegen sollen weniger zu sparen und mehr Geld auszugeben, ist augenscheinlich nicht aufgegangen, denn ein knappes Drittel der Österreicher werden sich heuer aufgrund der Konjunkturverschlechterung bei den Weihnachtseinkäufen zurückhalten“, so Wurm. „Das Vertrauen der heimischen Sparer in die Banken ist verloren. Wir fordern die Umsetzung des freiheitlichen Steuer-Entlastungsmodells wie z.B. die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25% als Sofortmaßnahme, ein Familienentlastungsmodell als Wahlrecht oder den Stopp der kalten Progression durch regelmäßige Anpassung der Tarifstufen an die Inflation, um nur einige zu nennen“, merkt Wurm abschließend an.