FPÖ-Wurm: „Alarmierende Zahlen bei arbeitslosen Ausländern und Asylberechtigten – keine Spur von ‚Facharbeiter-Zuwanderung‘“

Parlamentarische Anfrage zu den Arbeitslosenzahlen in Tirol zeigt die Fakten auf.

 Mit Ende Oktober 2015 waren von etwa 28.000 als arbeitslos gemeldeten Menschen in Tirol, rund 8.300 Ausländer, wovon etwa 70% keine abgeschlossene Pflichtschule, einen Pflichtschulabschluss oder eine ungeklärte Ausbildung hatten – dies hat Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) in einer aktuellen parlamentarischen Anfrage (AB06180) des freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Peter Wurm bekannt gegeben. „Dass sich unter den Zuwanderern bzw. Asylwerbern zahlreiche gut ausgebildete Facharbeiter befinden sollen, ist bestenfalls ein Ammenmärchen, dass uns die Regierung bei sich jeder bietenden Gelegenheit glaubhaft machen will“, so der Abgeordnete. Die Zahlen seien alarmierend, bedenkt man die Qualifikation der Zuwanderer, die sich im Gegensatz der Behauptungen der Regierung nicht aus gut Ausgebildeten oder Akademikern zusammensetzt, sondern aus „keine abgeschlossene Pflichtschule“ oder „Pflichtschule“ besteht. Schließlich käme die zunehmend steigende Arbeitslosenquote unter den Zuwanderern der letzten Jahre nicht von ungefähr, so Wurm. Interessant sei die Statistik der Asylberechtigten bzw. der subsidiär Schutzberechtigten in Tirol, so Wurm. Aktuell seien 383 Asylberechtigte und 159 subsidiär Schutzberechtigte arbeitslos gemeldet – im Vergleich zu Jänner 2015 eine Zunahme von über 120 zusätzlichen Arbeitslosen in diesem Bereich – aber nur vier Asylberechtige und nur sechs subsidiär Schutzberechtigte sind als arbeitssuchend vorgemerkt. „Diese Zahlen lassen nicht gerade auf besonderen Tatendrang oder Willen der Asylsuchenden rückschließen im neuen Land eine Arbeit zu finden“, so Wurm. Weiters befinden sich 40 Asylberechtigte und 16 subsidiär Schutzberechtigte in Schulungen des AMS.