FPÖ-Hackl/Wurm zu TTIP: Landen bald Klon- und Hormonfleisch auf unseren Tellern?

„Die Menschen wollen Lebensmittel und kein transatlantisches Gentech“

„Die Verhandlungen um TTIP finden hinter verschlossenen Türen statt. Das lässt für Verbraucher das Schlimmste befürchten. Wie NGOs berichten, könnten alsbald Klon- und Hormonfleisch auf unseren Tellern landen. Dagegen müssen wir uns wehren“, kritisieren FPÖ-NAbg. Ing. Heinz Hackl und FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm die augenscheinliche Untätigkeit von Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer.

„In Zukunft könnten wir Hormon- und Klonfleisch auf dem Teller haben. Die Menschen wollen so etwas nicht. Darum wird wohl auch hinter verschlossenen Türen verhandelt“, verweist Hackl auf Berichte der NGO „foodwatch“. Derartige Produkte seien, so Wurm, in Österreich aus gutem Grund nicht zugelassen. „Diese Standards dürfen nicht aufgegeben werden. Warum haben wir Jahre daran gearbeitet, Fleisch aus biologischer Erzeugung zu etablieren, um das Erreichte jetzt zu riskieren?“, verweist Wurm auf die Risiken, die mit Gentechnik und Hormonpräparaten im Lebensmittelbereich verbunden seien.

„Die Menschen wollen Lebensmittel und kein transatlantisches Gentech. Es stimmt mich besorgt, dass Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer seinen Kopf in den Sand steckt“, kündigt Hackl parlamentarische Anfragen an.