FPÖ-Wurm: „84 Prozent aller Asylanten in Tirol haben keine Berufsqualifikation.“

Anfragebeantwortung bestätigt: 385 der insgesamt 460 arbeitslosgemeldeten Asylberechtigten haben höchstens Pflichtschulabschluss.

Auf Anfrage von NAbg. Peter Wurm, legte nun das Sozialministerium in einer aktuellen Beantwortung (9795/AB) die Zahlen betreffend Berufsqualifikation von Asylberechtigten in Tirol auf den Tisch: „Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) musste nun den Wahrheitsbeweis antreten und belegt damit jene Befürchtung, auf die ich und die FPÖ bereits seit Anfang an hingewiesen habe. 385 aller Asyl- und subsidiär Schutzberechtigten in Tirol verfügen über höchstens Pflichtschulabschluss, 27 Personen haben eine ungeklärte Ausbildung, 15 Personen verfügen über eine akademische Ausbildung. Lediglich neun Asylanten haben eine Lehrausbildung und vier eine sogenannte Mittler Ausbildung“, zitiert Wurm aus der Anfragebeantwortung.

Und auch die herkunftsmäßige Zusammensetzung der als arbeitslos gemeldeten Asylanten lässt entsprechende Rückschlüsse zu. Von den 460 Arbeitslosen stammen 124 aus Syrien, 99 aus Afghanistan, 58 aus Russland und 52 aus Somalia. Dazu kommen etwa auch 14 Staatenlose, die trotz ungeklärter Herkunft Arbeitslosengeld aus den Töpfen des Arbeitsmarktservice (AMS) erhalten.

„Fakt ist, dass diese Menschen, welche aus teils sehr bildungsfernen Schichten stammen, den Arbeitsmarkteinstieg überhaupt nicht schaffen. Falls doch, dann höchstens im Hilfsarbeiterbereich, indem folglich ein Verdrängungswettbewerb stattfinden wird“, so Wurm weiter. Österreichweit zeichnet sich dasselbe Bild ab. „Es ist klar, dass fast alle zugewanderten Personen in der Mindestsicherung landen werden und damit vom österreichischen Steuerzahler erhalten werden müssen. Jene Facharbeiterzuwanderung, welche die Tiroler Wirtschaft dringend bräuchte, bleibt folglich über die derzeitige Zuwanderung aus“, so Wurm abschließend.

Anfragebeantwortung 9795/AB