FPÖ-Wurm: Asylindustrie wird zunehmend zum Eldorado für geldgierige Vereinsvorstände

Profitgier in dubiosen Asylvereinen auf Kosten der Bürger ist „Skandal der Sonderklasse“ und muss sofort gestoppt werden.

Der jüngst vom Rechnungshof aufgedeckte Fall, in dem eine Mitarbeiterin der Asylkoordination 135.000 Euro, ohne jede Arbeitsleistung erbracht zu haben, verdient hätte, ist für FPÖ Nationalratsabgeordneten Peter Wurm zwar keine Überraschung aber ein „Skandal der Sonderklasse“. „Seit Jahren machen wir Freiheitliche auf Missstände in der Asylindustrie aufmerksam und werden dafür gescholten – doch der Rechnungshof bestätigt unsere Linie. Diesem Eldorado für irgendwelche Polit-Günstlinge in dubiosen Hilfsvereinen für Asylanten muss sofort ein Riegel vorgeschoben werden“, so FP-Nationalrat Peter Wurm. Er hält fest: „Menschlichkeit ist der Vorwand, Geldgier aber der wahre Hintergrund.“

Eine nicht mehr überschaubare Anzahl von undurchsichtigen Vereinen, NGO`s, Rechtsanwälten oder Miethaien – kurz Asylindustrie – würde im großen Stil absahnen. „Die Bundesländer haben schon längst den Überblick über die Finanzgebarung und die finanziellen Zuschüsse im Bereich des Asylwesens verloren“, konkretisiert Wurm und fordert erneut die Veröffentlichung eines monatlichen Statusberichtes über die jeweilige budgetäre Lage der Vereine.

„Es ist erschütternd, dass erst der Rechnungshof aufdecken muss, wie viel Steuergeld in diesen Vereinen verbrannt wird – das Maß ist jetzt entschieden voll“, so Wurm und fordert eine Politik mit mehr Augenmaß für die Asylindustrie und einen Stopp der hochdotierten Vorstandsposten.