FPÖ-Wurm: Asylunterbringung: „100 zusätzliche Plätze in Frundsbergkaserne sind 100 zu viel“

Kniefall des Vomper Bürgermeisters vor Grünen Landesrätin Baur, bezeichnend für führungsschwachen und unkoordinierten ÖVP – Haufen

Anfang Mai hätte sich der ÖVP-Bürgermeister von Vomp, Karl-Josef Schubert, noch „mit aller Vehemenz“ gegen eine Unterbringung von Asylwerbern in der Frundsbergkaserne des Bundesheeres ausgesprochen und kündigte sogar rechtliche Schritte dagegen an. „Die Lippenbekenntnisse und inhaltsleeren Versprechungen wie wir sie von ÖVP auf Bundesebene gewohnt sind, ziehen sich leider durch bis in die kleinsten Tiroler Gemeinden. Der Bevölkerung in Vomp wurde noch im Mai versprochen keine weiteren Asylwerber unterbringen zu wollen – nur zwei Monate später fällt Bürgermeister Schubert vor der grünen Landesrätin Christine Baur auf die Knie – völlig handzahm und ohne jeglichen Biss. Ein weiterer Beweis, zu welchem führungsschwachen, unkoordinierten und zerstrittenen Haufen sich die ÖVP mittlerweile entwickelt hat“, kritisiert FPÖ-Nationalrat GR Peter Wurm.

In diktatorischer Manier werden für Asylwerber Betten aufgestellt, Plätze herbeigezaubert, Container errichtet. Über die Bürger und die Gemeinden wird dabei gnadenlos drüber gefahren – offensichtlich zähle hier jeder Asylant mehr als die einheimische Bevölkerung. „An einer derartig schwachen Landesregierung mitsamt Landeshauptmann und Bürgermeister durfte sich das Land Tirol noch nie erfreuen. Der einstige Landeshauptmann Eduard Wallnöfer würde sich im Grabe umdrehen wenn er erleben müsste was sich derzeit im Land Tirol abspielt“, empört sich Wurm.

„Die FPÖ setzt sich schon seit Anbeginn für den Erhalt der Kaserne sowie den Hubschrauberstützpunkt in Vomp  ein – eine Unterbringung von Asylwerbern ist kategorisch abzulehnen“, hält Wurm weiter fest und betont abermals: Ohne bindende Volksbefragungen dürften überhaupt keine weiteren Asylwerber mehr aufgenommen werden. „Die Bürger haben diese präpotente Politik des Drüberfahrens, ohne Rücksicht auf Sorgen und Interessen der einheimischen Bevölkerung zu nehmen, endgültig satt“, unterstreicht Wurm.