FPÖ-Wurm: Asylwerber-Gratiskonto: Es zahlen die Bankkunden und die Steuerzahler

Asylwerber-Gratiskonten würden die übrigen Bankkunden gleich doppelt schädigen – Stellungnahme der Erste Bank zeige ökonomische Unkenntnis

„Wenn man sich die Stellungnahme der Erste Bank zur Kritik am Asylwerber-Gratiskonto ansieht, dann kommen einem Zweifel ob der ökonomischen Grundkenntnisse der Damen und Herren, die da am Werk sind. Wenn die Erste Bank-Sprecherin in ihrer argumentativen Hilflosigkeit betont, dass das Asylwerber-Gratiskonto die Bank zahle und nicht die Bankkunden, dann ist dies die Unwahrheit. Wer auch nur ein Einsteigerseminar in Bankwirtschaft gehört hat, weiß, dass hier aus falsch verstandenem Gutmenschentum purer Umverteilungssozialismus – weg von den Österreichern hin zu den Asylwerbern – betrieben wird. Und das noch dazu von einer per Eigendefinition ‚bürgerlichen Bank'“, so heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm. Die Asylwerber-Gratiskonten würden die übrigen Bankkunden gleich doppelt schädigen, denn einerseits müssten sie solche Gratisleistungen durch eigene Gebühren „querfinanzieren“ und andererseits wäre dies bei vollständiger Eigentragung durch die Bank selbst ein Aufwand, der die Steuerleistung der Bank gegenüber dem Finanzamt reduzieren würde, erklärte Wurm.

„Also bitte, liebe Banker der Erste Bank, bleiben Sie in Sachen Asylwerber-Gratiskonto gegenüber ihren Kunden und den österreichischen Steuerzahlern bei der Wahrheit. Als FPÖ-Konsumentenschutzsprecher werde ich jedenfalls dieses Projekt parlamentarisch aufrollen“, kündigte Wurm an.