FPÖ-Wurm: Banken holen mit Überziehungszinsen den letzten Cent der Sparer

„FPÖ-Konsumentenschutzsprecher fordert erneut eine gesetzliche Regelung für Überziehungszinsen – Stöger soll endlich zu arbeiten beginnen“

„Es ist einfach unerträglich wie Tag für Tag und das seit Jahren, immer wieder neue Hiobsbotschaften von Seiten der Banken verkündet werden. Wie der ehemalige SPÖ-Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer und nun auch sein Nachfolger Alois Stöger seit Jahr und Tag die Hände in den Schoß legen und dem unverhohlenen Treiben der Banken tatenlos zusehen, ist gegenüber den Konsumenten eine bodenlose Frechheit“, kritisiert heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm das Ergebnis des Banken-Tests durchgeführt vom VKI. „Sämtliche Initiativen der Freiheitlichen zur Senkung oder Deckelung der horrenden Überziehungszinsen werden seit dem Jahr 2014 regelmäßig in den Ausschüssen von Rot und Schwarz auf die lange Bank geschoben oder abgelehnt“, so Wurm.

„Während sich die Banken von der EZB frisches Geld für nahezu null Zinsen holen können, fetten sie gleichzeitig ihre Depots mit Überziehungszinsen von 13,25 Prozent bzw. bei Überschreitung des Überziehungslimits von bis zu 18,25 Prozent auf. Das bestätigt auch der kürzlich durchgeführte Banken-Test des VKI. Die Banken verdienen sich an einkommensschwächeren Menschen eine goldene Nase – das ist grotesk“, sagte Wurm.

„SPÖ-Minister Stöger täte gut daran aufzuhören, die „Arbeitsmoral“ seines Vorgängers Rudolf Hundstorfer nachzuahmen und die freche Bankenabzocke an unseren Konsumenten endlich zu beenden. Die Freiheitlichen sind die einzige echte Konsumentenschutzvertretung im Parlament. Im Sinne der Konsumenten kämpfen wir daher seit Jahren dafür, die staatliche Abzocke der Sparer zu beenden. Wir fordern natürlich weiterhin eine vollkommene Transparenz der Banken-Überziehungszinsen inklusive einer marktkonformen Deckelung“, betonte Wurm.