FPÖ-Wurm: „Bankrotterklärung der Tiroler Wirtschaftskammer und der Schwarz-Grünen Landesregierung beim gestrigen Neujahrsauftakt.“

Rede von Wirtschaftskammerpräsident Bodenseer erinnerte stark an Wahlkampfrede von FPÖ-Chef HC Strache.

„Der gestrige Neujahresauftakt der Tiroler Wirtschaftskammer war eine absolute Bankrotterklärung der Tiroler Wirtschaftskammer und der Schwarz-Grünen Landesregierung, so FP-Nationalrat Peter Wurm. Es bestätigte sich für mich erneut die Unglaubwürdigkeit und das doppelte Spiel der ÖVP-Kammerfunktionäre, die große Wahlkampfreden schwingen, aber in den parlamentarischen Ausschüssen und Plenarsitzungen genau das Gegenteil davon machen“. In seiner Rede wetterte Wirtschaftskammerpräsident, Jürgen Bodenseer, fast wortident zu einer Wahlkampfrede von FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache, über die EU, forderte Nationalstolz ein, kritisierte den Stillstand der Bundesregierung und erklärte die uferlosen Auswüchse der Bürokratie in diesem Land. So hätte Bodenseer zwar die Wichtigkeit des Tiroler Tourismus unterstrichen, doch winkten seine Kammerfunktionäre im Parlament der Reihe nach alle sinnlosen, schikanösen und geschäftsstörenden Auflagen, Verordnungen und Gesetze, die Klein- und Mittelständischen Betrieben sowie Gastronomen das wirtschaftliche Überleben massiv erschweren würden, schonungslos durch. „Ich erinnere an die Russland Sanktionen, die für diesen Winter ein Minus von 40% an russischen Gästen in der Tiroler Skiregion erwarten lässt, ich erinnere an die Lebensmittelinformationsverordnung oder das Energieeffizienzgesetz, die an Bürokratiewahnsinn kaum noch zu überbieten sind, ich erinnere an zig-Millionen Euro die unsere Gastronomen für die Nichtrauchertrennung in ihren Lokalen investieren mussten, wo schlussendlich doch ein totales Rauchverbot umgesetzt werden wird. Alle freiheitlichen Initiativen dagegen wurden im Parlament vertagt und von den schwarzen Kammerfunktionären defacto abgelehnt“, erklärt Wurm. Wenn Bodenseer Thomas von Aquin zitiert, sei das an Heuchelei kaum noch zu überbieten. „Ja, für Veränderungen muss man arbeiten. Deshalb hoffe ich, dass die Tiroler Unternehmer bei der kommenden Wirtschaftskammerwahl im Februar die freiheitliche Unternehmervertretung (RfW) wählen, um so unsere heimischen Betriebe aus den lähmenden Proporz-Zwängen der VP-Kammerfürsten zu entfesseln“, so Wurm.