FPÖ-Wurm: „Behörden sollen keine Verteilaktionen von radikalen Salafisten mehr genehmigen.“

Warum hat die Gemeinde Hall jüngste Salafisten-Aktion genehmigt?

„Ich frage mich, warum die Gemeinde Hall in Tirol unter ÖVP Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch, eine ‚Lies!‘ Aktion von radikalen Salafisten genehmigen kann. Angesichts der derzeitigen Situation haben wir es nicht notwendig, dass unsere Jugend sich von solchen Menschen bekehren lässt. Die unsensible Haltung der Gemeinde und ihre Uninformiertheit über den radikalen Islamismus kann und darf der Bevölkerung nicht weiter zugemutet werden“, empört sich FP-Nationalrat Peter Wurm über die jüngsten Geschehnisse am oberen Stadtplatz in Hall in Tirol. „Wiener Neustadt hat ein Verbot bereits durchsetzen können. Derartige Verteilaktionen können nun nicht mehr durchgeführt werden“, spricht sich Wurm dafür aus, dass auch in Tirol ab sofort keine Verteilaktionen mehr genehmigt werden sollen. Laut dem deutschen Verfassungsschutz würden knapp ein Fünftel der IS-Terroristen aus Deutschland über diese „Lies!“ Aktion der Salafisten für den Dschihad rekrutiert werden. Auch zahlreiche Jugendliche und angebliche Asylanten seien bereits in den Dschihad gezogen. „Wir müssen vor allem auch die Jugend vor diesem Wahnsinn bewahren. Es darf nicht sein, dass radikale Salafisten auf offener Straße ihre Thesen im Rahmen von Koran-Verteilungen ungehindert verbreiten können. Daher sollten auch in Tiroler Gemeinden keine weiteren Koran-Verteilaktionen mehr behördlich genehmigt werden dürfen“, bekräftigte Wurm.