FPÖ-Wurm: „Bundesregierung und Tiroler Landesregierung entwickeln nur untaugliche Placebos gegen Schwarzarbeit.“

1,62 Milliarden Euro Umsatz bei Schwarzarbeit in Tirol zeigt, dass die Steuerlast das Maß des Erträglichen überschritten hat.

„Mit den enormen steuerlichen und abgabenrechtlichen Belastungen fördert die Tiroler Landesregierung geradezu den Pfusch“, zeigte sich FP-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm wenig verwundert über die seit Jahren falsch betriebene Politik des Landes. Demnach sei das Volumen der Schwarzarbeit um 8,14 Prozent auf 1,62 Mrd. Euro in Tirol und auf 21,35 Mrd. Euro in gesamt Österreich gestiegen. Der von der SPÖ-ÖVP-Bundesregierung als Gegenstrategie entwickelte „Handwerkerbonus“ oder auch das Modell der Registrierkassenpflicht seien demnach untaugliche Placebos, die mehr kosten als sie bringen, so Wurm. Auch regionale Programme seitens der Wirtschaftskammer Tirol unter WK-Präsident Jürgen Bodenseer, haben nicht gefruchtet. „Die stetige Zunahme von Pfusch und Schattenwirtschaft ist ein klares Alarmzeichen dafür, dass die Besteuerungslawine reines Gift für Wirtschaft und ihre Arbeitsplätze ist“, so Wurm. Dass seit Jahren seitens der Bundesregierung und der WK-Tirol von Reformen gesprochen wird, sich aber nichts tut, ist völlig unverständlich und entlarvend für eine gescheiterte Politik. Einerseits wären Unternehmer kaum noch in der Lage vernünftige Löhne zu zahlen, geschweige denn mehr Mitarbeiter anzustellen. Andererseits bilden sich zunehmend professionelle Schwarzarbeiter, die sich mit Pfusch zusätzlich zur Mindestsicherung ihr Monatsgehalt auffetten würden. „Die beste aller Maßnahmen gegen Schwarzarbeit ist eine massive Steuersenkung bzw. Senkung der Lohnnebenkosten“, betont Wurm. Eine freiheitliche Forderung wäre es bspw. Ausgaben für bestimmte haushaltsnahe Dienstleistungen (z.B. Gartenarbeiten, Reinigung, Reparaturen am Haus, Handwerksarbeiten, usw.) als Werbungskosten von der Steuer absetzbar zu machen. Dies würde einen zusätzlichen Anreiz geben, diese Dienstleistungen mittels offizieller Beschäftigung zu gewährleisten und somit zu legalisieren. „Es ist höchst an der Zeit unsere freiheitlichen Forderungen umzusetzen, umso nachhaltig die massiv steigende Schattenwirtschaft zu bekämpfen. Die untauglichen Placebos der Landes- und Bundesregierung sind ganz klar keine Alternative“, so Wurm der einmal mehr eine Entlastung der Tiroler Wirtschaftsbetriebe fordert.