FPÖ-Wurm: Bundesregierung will Pendler nicht entlasten.

Kilometergeld wurde seit 2008 nicht mehr erhöht – Regierung spült mit „Öko-Schmäh“ weiter frisches Geld in die Staatskassen

Laut der Anfragebeantwortung (2325/AB), resultierend der Anfrage zum Thema „Kilometergeld“ von FP-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm, ist laut Bundeskanzler Faymann weder eine Indexierung noch eine Erhöhung des Kilometergeldes für Österreichs Autofahrer geplant. „Fakt ist, die Bundesregierung will die Autofahrer nicht entlasten. Mit dem ,Öko-Schmäh` spült die Regierung weiterhin frisches Geld in die Staatskassen“, so Wurm. Denn obwohl die Kosten für private Kraftfahrzeuge deutlich angestiegen sind, wurde dass Kilometergeld seit 2008 nicht mehr erhöht. „Das Kilometergeld soll die mit der Anschaffung und Erhaltung eines Pkw verbundenen Kosten angemessen abdecken. Diese Rechnung stimmt allerdings schon lange nicht mehr“, so Wurm.

Faymann wolle den Autofahrern tatsächlich einreden, dass der Mehraufwand, der insbesondere die Kosten für den benötigten Kraftstoff, Park- und Garagierungskosten, kilometerbezogene Wertminderung des Kraftfahrzeuges sowie Verschleiß von Reifen und anderen Verschleißteilen umfasst, durch die 0,42 Cent (Stand 2008) abgedeckt sei. „Eine Farce und Verhöhnung der Menschen, die Jahr für Jahr tiefer in die Taschen greifen müssen“, so Wurm und verweist auf die Rechnung des ÖAMTC: Im Jahr 2005 kostet jeder einzelne gefahrene Kilometer bereits 46,2 Cent. Im Jahr 2012 klettern die Gesamtkosten für die Nutzung eines privaten Pkw auf Rekordhöhe – eine Preissteigerung von 3,8% zum Vorjahr ist zu verzeichnen. Der ÖAMTC forderte eine Preisanpassung des offiziellen VPI-Subindex auf 0,51 Cent. „Das Kilometergeld fördert weder den Individualverkehr noch schlägt sich dieses negativ auf die Umwelt nieder. Viel richtiger ist, dass die Regierung einfach unter Vorhaltung des ,Öko-Schmäh` die Staatskassen reichlich auf Kosten der Autofahrer füllt“, betont Wurm und fordert eine Indexanpassung um die Kosten auch zukünftig mit dem Kilometergeld abdecken zu können.

Anbei der Link zur Anfragebeantwortung:

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_02325/index.shtml