FPÖ-Wurm: „Das Boot an Zuwanderung und Asylwerbern ist nicht nur voll, es geht bereits über.“

Forderung der schwarz-grünen Landesregierung bedeutet zusätzliches Fluten des Tiroler Arbeitsmarktes mit Asylwerbern.

„Es ist für mich unverständlich und eine Bankrotterklärung in der Asyl- und Arbeitsmarktpolitik, in Zeiten von Rekordarbeitslosigkeit und fast stagnierendem Wirtschaftswachstum den heimischen Arbeitsmarkt für Asylwerber noch weiter öffnen zu wollen – dass ist eine Attacke auf die heimischen Arbeitnehmer!“, so heute FPÖ-Nationalrat GR Peter Wurm. Mit ihrer Forderung den Tiroler Arbeitsmarkt für Asylwerber zu öffnen, beweise die Tiroler Landesregierung unter LH Günther Platter und Landesrätin Christine Baur jedoch einmal mehr, dass sie nur noch Randgruppen vertrete und die heimischen Arbeiter im Stich lasse. Wurm hält weiter fest, dass eine Arbeit auf selbstständiger Basis jederzeit für jeden Asylwerber möglich sei. Hier gibt es keine Einschränkungen (außer jene die auch für Österreicher und EU-Bürger gelten, wie z.B. das Gewerberecht). Arbeit auf unselbstständiger Basis ist ab dem 3. Monat möglich. Darunter wird eine breite Palette an Möglichkeiten angeboten; Arbeit in Mangelberufen (ca. 25 Berufe), 8 verschiedene Lehrberufe, gemeinnützige Arbeit für Bund, Land und Gemeinden und die Arbeit als Saison- und Erntearbeiter können ergriffen werden. Die Umsetzung dieser arbeitnehmerfeindlichen Forderung würde allein für Tirol bedeuten, dass mehrere tausend Asylwerber auf den ohnehin angespannten Arbeitsmarkt drängen würden. „Das Boot an Zuwanderung und Asylwerbern ist nicht nur voll, es geht bereits über. Offensichtlich brauchen Tirol und sein Arbeitsmarkt nicht nur Schutz vor der ungehinderten Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte, sondern vor allem vor der Tiroler Landesregierung“, so Wurm.