FPÖ-Wurm: „Die Gründe für den leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen sind der saisonbedingte Wintertourismus und der frühe Ostertermin, dies bestätigt auch Tirols AMS-Landesgeschäftsführer Anton Kern.“

Abermals starke Zunahme der Arbeitslosigkeit in Risikogruppen durch wirtschaftsfeindlicher Haltung der schwarz-grünen Landesregierung

Besonders in der Risikogruppe der Lehrstellensuchenden, der Ausländer und der älteren Personen verzeichne Tirol abermals einen starken Anstieg der Arbeitslosigkeit. „Bereits im März 2014, wo Tirol knapp 28 Prozent mehr Arbeitslose im Vergleich zum Vorjahr hatte, war dies ein Alarmsignal. Ein Jahr später hat die grünschwarze Landesregierung noch immer keine wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen vorangetrieben“, kritisiert der freiheitliche Abgeordnete NAbg. Peter Wurm den Stillstand in der Landesregierung. Tirol könne sich derzeit zwar über einen Rückgang in der Gesamtarbeitslosigkeit um 1,1 Prozentpunkte freuen, doch wäre dies kein Grund für die Regierung einfach die Hände in den Schoß zu legen. „Die Gründe für den leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit sind der saisonbedingte Wintertourismus und der frühe Ostertermin, dies bestätigt auch Tirols AMS-Landesgeschäftsführer Anton Kern“, betont Wurm. Für eine positive zukünftige Bilanz würden diese temporären Daten allerdings keinen Platz lassen, so Wurm. Ende März wären österreichweit erneut Ausländer (+22,2 Prozent, rund 98.000), Ältere ab 50 Jahren (+16,2 Prozent, rund 96.000) und Personen mit akademischer Ausbildung (+23,3 Prozent, rund 20.000) stark betroffen. Bei den Lehrstellen stünde ein Rückgang der offenen Stellen um -3,4 Prozent, den Lehrstellensuchenden von Plus 6,9 Prozent gegenüber, wodurch die Lücke am Lehrstellenmarkt von Monat zu Monat noch größer werden würde. „Die Konjunktur wird speziell in Tirol mit einer Reihe an sinnlosen und schikanösen Gesetzen die vor allem den Tourismus betrifft, wie z.B. Lebensmittelinformationsverordnung mitsamt Strafzahlungen, totales Rauchverbot, die Mehrwertsteuererhöhung von 10 auf 13 Prozent, die Grunderwerbs- und Kapitalertragssteuer oder die geplante elektronische Registrierkasse für jeden Kleinbetrieb, einfach abgewürgt. Ohne einem zukunftsfitten Gesamtreformkonzept wird die Steuerreform nichts bringen, sondern in ein paar Jahren durch die kalte Progression und die zusätzlichen Steuerbelastungen wieder verpuffen“, so Wurm.