FPÖ-Wurm: „Durch ausgedünntes Filialnetz und Personaleinsparungen bei der Post AG kann Serviceleistung nicht aufrechterhalten werden“.

Totalausfall der Postaktivitäten in Grinzens zwischen 29. Dezember und 5. Jänner zeigt die zunehmend schlechten Bedingungen für Mitarbeiter und Kunden.

Durch die Schließungswelle der österreichischen Post AG wurde der Service weder billiger noch besser – das Gegenteil ist hier der Fall. Die Rahmenbedingungen haben sich für die Kunden deutlich verschlechtert. „Besonders in Urlaubszeiten wie dies über die Weihnachtsfeiertage der Fall ist, kann die Serviceleistung nicht mehr sichergestellt werden wie man jüngst am Beispiel Grinzens sieht“, so FP-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm. Es fehle an Mitarbeitern und Organisationsmanagement. So sollte bei einem krankheitsbedingten Ausfall das Gebiet auf andere Mitarbeiter aufgeteilt werden – dies ist in Grinzens leider nicht geschehen. In Grinzens standen die Postaktivitäten zwischen 29. Dezember und 5. Jänner komplett still. Weder Briefe noch Pakete erreichten die Briefkästen. Durch Personaleinsparungen (seit 2005 um rund ein Viertel) käme es zwangsläufig zu Personalengpässen, wodurch die Mitarbeiter stark überlastet wären. „In den beiden kundensensiblen Bereichen, also Postamt und Zustellung, sind hunderte Planposten unbesetzt und die Kundenbeschwerden häufen sich. Außerdem ist durch das ausgedünnte Filialnetz die lokale Infrastruktur kaum bis gar nicht mehr gegeben“, kritisiert Wurm. Wurm fordert ganz klar eine Serviceleistung der österreichischen Post AG wie es die Konsumenten vor der Schließungswelle gewohnt waren, im Sinne der Kunden und Mitarbeiter.