FPÖ-Wurm: „Ein Drittel der Bürger kommt mit Zahlungen in Verzug – Überziehungszinsen sind endlich gesetzlich zu regeln.“

Konsumentenschutzminister Hundstorfer soll endlich in die Gänge kommen und die Bürger durch eine gesetzliche Regulierung der Überziehungszinsen entlasten.

„Laut einer Umfrage kommen 28 Prozent der Österreicher mit ihrem Geld gar nicht über die Runden, etwa ein Drittel konnte aus Geldmangel in den letzten sechs Monaten zumindest einmal die Rechnungen nicht pünktlich zahlen. Konsumentenschutzminister Hundstorfer soll endlich in die Gänge kommen und die finanzschwächeren Menschen, an deren Arbeitslosigkeit oder viel zu geringem Einkommen er als Arbeitsminister teils mitverantwortlich ist, zumindest in Form einer gesetzlichen Regulierung der horrenden Überziehungszinsen entlasten“, fordert einmal mehr FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm. „Kontoüberziehungszinsen können weit mehr als 13 Prozent betragen geht es über den Rahmen hinaus sogar an die 18 Prozent – ein sehr lukratives Geschäft für die Banken“, erklärt Wurm. Zwischen der Serviceleistung von Banken und deren Forderungen gegenüber den Kunden bestehe ein Ungleichgewicht. Den Kunden seien niedrige Gebühren und Spesen am wichtigsten. „Gerade einkommensschwächere Konsumenten fragen sich, wofür sie die hohen Spesen und Gebühren zahlen sollen. Die minimalen Habenzinsen, die noch nicht einmal ansatzweise die Inflation decken, können es wohl nicht sein“, so Wurm. Ein erster Schritt für die finanzielle Entlastung der Bürger wäre die gesetzliche Regulierung der Überziehungszinsen. „Hundstorfer soll Worten endlich Taten folgen lassen, die Konsumenten ernst nehmen und für deren Entlastung sorgen“, fordert Wurm.