FPÖ-Wurm: „Fehlende Reformen lassen Kosten explodieren.“

Eine jahrelange „Politik des Vertagens“ zeigt deutliche Auswirkungen bei Wohnen, Heizung, Gebühren und Inflation

Zur Ermittlung der Kosten fragt die Statistik Austria alle fünf Jahre tausende Haushalte, wofür sie ihr Geld ausgegeben haben – das Ergebnis ist ernüchternd. „Seit Jahren erleben wir, dass Mieten und Gebühren immer teuer werden. Preise für Lebensmittel von Jahr zu Jahr steigen, die Banken sich mit Gebührenwucher eine goldene Nase verdienen und das alles bei gleichbleibenden Einkommen“, so FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm.

Wurm führt diese Entwicklung unter anderem auf den jahrelangen Stillstand im Konsumentenschutz zurück. „Handfeste Initiativen, z.B. Kampf gegen Inflation und Gebührenerhöhungen, Einführung von Mietobergrenzen und Wohnkostensenkung, die Forderung nach einer KM-Geld Erhöhung oder der Forderung nach einer marktkonformen Deckelung des Überziehungshöchstzinssatzes, werden in den Ausschüssen von den Regierungsparteien mit Hilfe der Grünen seit Jahren vertragt und schubladisiert. Da wundert es dann auch nicht, wenn ein heimischer Haushalt momentan im Durchschnitt knapp 3.000 Euro berappen muss bzw. pro Kopf die Ausgaben im Monat bereits bei 2.000 Euro liegen. Diese Kosten liegen über dem Durchschnittseinkommen eines Österreichers bzw. einer Österreicherin“, kritisiert Wurm. In einkommensschwächeren Haushalten würden die Wohnungskosten bereits gut 30 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen.

„Wir fordern seit Jahren Entlastungsmaßnahmen für Konsumenten in Form von einer gesetzlicher Regelung der horrenden Banküberziehungszinsen oder Maßnahmen gegen die Inflation und einen Gebührenstopp“, so Wurm. „Besonders im Bereich der einkommensschwächeren Haushalte gilt es wirksame Maßnahmen zu setzen – weitere Belastungen sind den Menschen nicht zumutbar“, so Wurm. Die FPÖ wird jedenfalls weiterhin gegen den Stillstand der momentanen „Arbeit“ des Konsumentenschutzministers, Alois Stöger (SPÖ), kämpfen und entsprechende Maßnahmen aufs Tapet bringen“, betont Wurm.