FPÖ-Wurm: „Firmenauto-Privileg“ ist reiner Vorwand um Autofahrer nicht zu unterstützen.

Es braucht eine jährliche Inflationsanpassung für das Kilometergeld sowie eine Verbesserung der Pendlerpauschale für jene, die auf das Auto angewiesen sind.

„Weder eine Indexierung oder Erhöhung des Kilometergeldes ist für Österreichs Autofahrer geplant, noch wird ein Kostenersatz für Firmenautos zwischen Wohnung und Arbeitsplatz in Form einer Pendlerpausche entrichtet“, so FP-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm. Arbeitsminister Hundstorfer, der sich wieder einmal nicht zuständig fühlt, bekämpfe alles, was Autofahrern zu Gute kommen könnte. Es gilt festzuhalten, dass die Annahme, durch die Abschaffung des sog. „Firmenauto-Privilegs“ 1,6 Milliarden Euro zusätzliche Steuern bringt, auf falschen Zahlen und steuerlichen Fehlannahmen beruht. „Dies hat der ÖAMTC bereits vorgerechnet. Firmenautos mit und ohne Privatnutzung machen zusammen nur etwa 14% des Pkw-Bestandes aus“, so Wurm weiter. Richtig ist, dass Firmenautos zwar kostenlos überlassen werden, dennoch aber nicht gratis sind. Der geldwerte Vorteil erhöht das zu versteuernde Einkommen. Die Kosten des Weges von und zur Arbeit fallen für den Nutzer jedenfalls an, vor allem trifft der Entfall der Pendlerpauschale zigtausende Mitarbeiter sozialer Hilfsdienste sowie Außendienst-Mitarbeiter. „Wir wollen, dass sich die Menschen die Fahrt mit dem PKW in die Arbeit leisten können. Die FPÖ fordert daher, eine jährliche Inflationsanpassung für das Kilometergeld sowie die Verbesserung der Pendlerpauschale für jene, die auf das Auto angewiesen sind“, so Wurm.

 

Link zur Anfrage/Anfragebeantwortung Pendlerpauschale:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_02805/index.shtml

Link zur Anfrage/Anfragebeantwortung Kilometergeld:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/J/J_02414/index.shtml