FPÖ-Wurm: „FPÖ fordert Verbot für Koran-Verteilaktionen in Tirol.“

In Hall ist kein Platz für menschenverachtende Ideologie radikaler Salafisten – Behörden sollen keine Verteilaktionen mehr genehmigen.

„Wenn es um Genehmigungen von Verteilaktionen radikaler Salafisten geht, kurz „Lies!“ Aktion, kann es die Gemeinde Hall unter Bürgermeisterin Dr. Eva Maria Posch wohl kaum erwarten entsprechende Bewilligungen auszustellen“, kritisiert FPÖ-Nationalrat GR Peter Wurm die jüngste Koran-Verteilaktion direkt vor dem Rathaus der Stadt Hall. Wenn die Gemeinde den Weg für eine Gruppe, die seitens des Verfassungsschutzes als staats- und demokratiegefährdend eingestuft wird, auch noch freiräumt, fehle es ihr absolut an Demokratieverständnis. „Die Symbole und politischen Vorstellungen der Dschihadisten lassen sich keinesfalls mit westlichen Demokratien vereinbaren – derartige Verteilaktionen sind in Hall absolut fehl am Platz. Das soll auch Bürgermeisterin Posch endlich zur Kenntnis nehmen und keine weiteren Bewilligungen mehr ausstellen als gäbe es diese im Ausverkauf!“, so Wurm. Wurm verweist darauf, dass laut deutschem Verfassungsschutz knapp ein Fünftel der IS-Terroristen aus Deutschland über diese „Lies!“-Aktion der Salafisten für den Dschihad rekrutiert wurden. „Wir müssen vor allem auch die Jugend vor diesem Wahnsinn bewahren. Es darf nicht sein, dass radikale Salafisten auf offener Straße ihre Thesen im Rahmen von Koran-Verteilungen ungehindert verbreiten können. Die Haller Bevölkerung will sich keinesfalls von dieser menschenverachtenden Ideologie einseifen lassen – daher sollten in Tirols Gemeinden keine weiteren Koran-Verteilaktionen mehr behördlich genehmigt werden dürfen“, bekräftigt Wurm.