FPÖ-Wurm: „Fremdenkriminalität in Tirol explodiert.“

Anfragebeantwortung bestätigt: Mehr als jeder vierte Asylwerber in Tirol wurde kriminell – sofortigen Aufnahmestopp umsetzen.

Auf Anfrage der Freiheitlichen, legte das Bundesministerium für Inneres in der aktuellen Anfragebeantwortung (7490/AB) die Zahlen betreffend „Fremdenkriminalität im Jahr 2015“ auf den Tisch. „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Die Anzahl der straffällig gewordenen Fremden ist in Tirol im Jahr 2015 geradezu explodiert“, so heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Peter Wurm. Laut Anfragebeantwortung wurden allein in Tirol, 10.367 ausländische Personen straffällig. Damit rangiert Tirol in der Statistik über fremde Tatverdächtige, gleich nach Wien (38.148) und Niederösterreich (11.005), auf Platz drei! Von den derzeit 5.890 in der Grundversorgung lebenden Asylwerbern in Tirol, wurden gleich 1.686 beschuldigt eine Straftat begangen zu haben. „Damit wurde mehr als jeder vierte Asylwerber – in Prozent 28% – in Tirol kriminell“, so Wurm. Diese überproportionalen hohen Zahlen im Vergleich zu den restlichen Bundesländern, führt Wurm vor allem auf die kriminelle Marokkaner Szene, auf die offene Schlepperroute über den Brenner und auf die Untätigkeit der schwarz-grünen Landesregierung in Sachen Asylpolitik zurück. „Bei den straffällig gewordenen Asylwerbern in Innsbruck, stellen die Marokkaner mit 541 Personen die größte Gruppe, Algerier mit 372 Personen die zweitgrößte, Afghanen mit 63 Personen die drittgrößte und Syrer mit 55 Personen die viertgrößte Gruppe dar“, zitiert Wurm aus der Anfragebeantwortung. Von den 10.367 gerichtlich strafbaren Handlungen in Tirol, zählte das Ministerium wie folgt; 3.756 gegen Leib und Leben, 4.159 gegen fremdes Vermögen, 695 gegen die Freiheit, 56 gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung, 157 gegen die Rechtspflege und 1.578 strafrechtliche Nebengesetze. „Es braucht umgehend Maßnahmen, die eine sofortige Rückführung von abgewiesenen und insbesondere von straffällig gewordenen Asylwerbern sicherstellt. Darüber hinaus muss angesichts solcher Zahlen ein sofortiger Aufnahmestopp für Asylwerber veranlasst werden“, so Wurm.