FPÖ-Wurm: „Fremdenkriminalität in Tirol explodiert.“

Tirol rangiert gleich nach Wien auf Platz zwei österreichweit – jeder vierte Asylwerber wurde kriminell.

Auf Anfrage der Freiheitlichen, legte das Bundesministerium für Inneres in der aktuellen Anfragebeantwortung (5631/AB) die Zahlen betreffend „Fremdenkriminalität im ersten Halbjahr 2015“ auf den Tisch. „Jetzt haben wir es schwarz auf weiß. Die Anzahl der straffällig gewordenen Fremden ist in Tirol im ersten Halbjahr 2015 geradezu explodiert“, so heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Peter Wurm. Laut Anfragebeantwortung wurden allein im ersten Halbjahr 2015, 5.457 ausländische Personen in Tirol straffällig. Damit rangiert Tirol in der Statistik über fremde Tatverdächtige, gleich nach Wien, auf Platz zwei! Von den etwa 3.000 derzeit in Tirol lebenden Asylwerbern, wurden gleich 777 beschuldigt eine Straftat begangen zu haben. „Damit wurde ca. jeder vierte Asylwerber in Tirol kriminell“, so Wurm. Diese überproportionalen hohen Zahlen im Vergleich zu den restlichen Bundesländern, führt Wurm vor allem auf die kriminelle Marokkaner Szene, auf die offene Schlepperroute über den Brenner und auf die Untätigkeit der schwarz-grünen Landesregierung in Sachen Asylpolitik zurück. Von den 5.457 gerichtlich strafbaren Handlungen, zählte das Ministerium wie folgt; 2.339 gegen Leib und Leben, 1.963 gegen fremdes Vermögen, 338 gegen die Freiheit, 24 gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung, 25 gegen die Sicherheit des Verkehrs mit Geld und 707 strafrechtliche Nebengesetze. „Es braucht umgehend Maßnahmen, die eine sofortige Rückführung von abgewiesenen und insbesondere von straffällig gewordenen Asylwerbern sicherstellt“, so Wurm und fordert erneut temporäre Grenzkontrollen, Einhaltung der Dublin Verträge und Aufnahmezentren an den EU-Außengrenzen.