FPÖ-Wurm: „Gesetzliche Regulierung der Überziehungszinsen ist umgehend zu beschließen.“

FP-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm fordert die Einberufung eines Ausschusses um gesetzliche Regelung für Überziehungszinsen umzusetzen. AK Bankenmonitor zeigt die enormen Missstände auf.

„Seitens der zuständigen Minister, allen voran Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer, werden seit Jahren keine Bemühungen angestrebt, den Banken in Hinblick auf Spesenerhöhungen endlich einen Riegel vorzuschieben. Den Banken wird es möglich gemacht, Tag ein Tag aus auf zahlreiche Sparer ihre Kosten abzuwälzen“, so FP-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm und fordert umgehend die Einberufung eines Konsumentenschutzausschusses. Wurm verweist darauf, dass besonders Neukunden abgezockt werden. „Im Neukundenbereich finden sehr drastische Erhöhungen einzelner Gebühren statt. Die Rede ist hier von dem 7,5-fachen oder von plus 650 Prozent auf diverse Leistungen“, so bekräftigt Wurm, dass bei den neuen Paketen auch einige neue Gebühren eingeführt worden sind. Doch nicht nur Neukunden sind besonders betroffen, sondern jene Menschen, die sich ohnehin aufgrund geringem Einkommen oftmals in einer Schuldenspirale befinden. „Sogenannte besondere Dienstleistungen, wie z.B. die Ratenplanänderung (Plus 40%!), Spesen für Zahlungserinnerung oder Spesen für Kreditkontoführung sind enorm gestiegen“, so Wurm. Damit sei es für zig-tausende Menschen in Österreich fast ein Ding der Unmöglichkeit, sich jemals wieder aus der Schuldenfalle hinaus zu manövrieren. „Der Leitzins befindet sich nach wie vor auf einen Tiefststand. Angesichts dessen, sind die Überziehungszinsen viel zu hoch. Sie müssen sinken“, fordert Wurm. Außerdem bräuchte es mehr Transparenz bei Preisen und Produkten. „Es ist ein Armutszeugnis seitens Hundstorfers dem Treiben der Banken weiter untätig zuzusehen und freiheitliche Initiativen gegen Spesenwucher in den parlamentarischen Ausschüssen einfach abzuschmettern. Es muss umgehend gegen erneute Kostenwellen seitens der Banken mit konkreten Maßnahmen entgegengesteuert werden. Diesbezügliche Anträge der FPÖ liegen vor, man muss sie nur noch umsetzen“, so Wurm.