FPÖ-Wurm: Asylwerber bekommen Gratis-Konto – zahlen müssen das die übrigen Bankkunden

„Österreichische Konsumenten haben mit horrenden Überziehungszinsen und Bankspesen das Nachsehen. Vorschläge, das zu ändern, gibt es – aber Hundstorfer rührt keinen Finger“

„Während die einheimischen Kontobesitzer Kontogebühren zu zahlen haben, stellen die Erste Bank und Sparkassen Asylwerbern nun Konten inklusive Bankomatkarte und Services der Western Union zum Nulltarif zur Verfügung. Da frage ich mich einerseits, warum Asylwerber, die ja angeblich arm und mittellos sind, Bankkonten brauchen und zweitens warum mehr als eine Million Österreicher, insbesondere Mindestpensionisten, die an oder unter der Armutsgrenze leben und kaum über Bargeld verfügen, Kontogebühren bezahlen müssen?“, so heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm. Eines stehe fest: „Gratis-Bankkonten gibt es nicht. Die anfallenden Kosten werden nur auf die übrigen zahlenden Bankkunden umgewälzt“, so Wurm.

Sozialminister Rudolf Hundstorfer habe bereits im Mai dieses Jahres, während der Tagung des Konsumentenpolitischen Forums, Pläne für ein Gratis-Basiskonto für Asylwerber und Bettler geschmiedet und angedacht, diese Idee noch bis Ende dieses Jahres in gesetzlichen Zement zu gießen. „Für österreichische Konsumenten hingegen bringt Hundstorfer seit seinem Amtsantritt 2008 keinerlei sinnvolle Initiativen in die Gänge“, kritisiert Wurm.

Im Übrigen habe sich Konsumentenschutzminister Hundstorfer seit über einem Jahr nicht mehr im parlamentarischen Konsumentenschutzausschuss blicken lassen. „Die FPÖ hat als einzige soziale Heimatpartei Lösungen für die österreichische Bevölkerung, auch für die Bankkunden. Wir fordern eine Senkung bzw. gesetzliche Regelungen für eine vollkommene Transparenz der Banküberziehungszinsen inklusive einer marktkonformen Deckelung des Überziehungshöchstzinssatzes im Verhältnis zum jeweils aktuellen Leitzinssatz der EZB. Die Anträge liegen auf dem Tisch – es ist höchste Zeit diese auch umzusetzen. Aber Minister Hundstorfer rührt keinen Finger“, so Wurm.