FPÖ-Wurm: Heutiger Unterrichtsausschuss wird zur Nagelprobe für die Bildungsministerin

FPÖ fordert den Schwerpunkt auf die Basisvermittlung der nötigen Fähigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen in Österreichs Volksschulen zu legen.

„Nachdem die Bundesregierung nach zahlreichen Studien und jahrelangem experimentieren in der Schulpolitik erkannt hat, dass die Probleme bereits in der Volksschule beginnen, wird nun ein Unterrichtsausschuss inklusive einiger Experten einberufen“, so heute FP-Nationalrat und Mitglied im parlamentarischen Unterrichtsausschuss, Peter Wurm. Der Ausschuss sei außerdem eine Nagelprobe für die Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. „Es wird sich zeigen, ob SPÖVP weiterhin vorhaben an den Schulen herumzudoktern oder ob sie sich wieder auf eine klare Vermittlung der Basiskompetenzen an den Schulen konzentrieren werden. Unser Standpunkt ist klar – jedes Kind muss nach der Grundausbildung, lesen, rechnen und schreiben können. Diese Grundkompetenzen sind aber nachweislich, bei dem Versuch den Kindern zahlreiche andere Fertigkeiten beizubringen, auf der Strecke geblieben“, so Wurm. Knapp eine halbe Million Menschen in Österreich seien nicht oder kaum fähig, kurze Texte zu lesen. „Die Zahlen geben uns Recht – diverse Schulexperimente der letzten Jahre unter Rot und Schwarz haben für die Qualitätssteigerung in diesem Bereich überhaupt nichts gebracht. Der Schwerpunkt muss auf eine Basisvermittlung der nötigen Fähigkeiten in Lesen, Schreiben und Rechnen gelegt werden. Damit wird den Kindern ein solider Grundstock für ein erfolgreiches weiteres Leben vermittelt“, erklärt Wurm. „Weniger funktionale Analphabeten bedeuten mehr hochqualifizierte Arbeitnehmer, ein besseres Umfeld für Firmen und damit mehr gut bezahlte Arbeitsplätze“, so Wurm und fordert eine Rückbesinnung auf eine solide Basisvermittlung und keine weiteren Sozialexperimente à la Bundesregierung.