FPÖ – Wurm: Hochsensible persönliche Daten müssen unbedingt besser geschützt werden

Datenschutzstudie belegt massive Mängel bei Apps – FPÖ unterstützt VKI

„Die neuen digitalen Techniken und die Vernetzungen im Alltag sind für die Menschen ein Segen und Fluch zugleich“, kommentierte heute der FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm die Studie der norwegischen Verbraucherschutzorganisation „Norwegian Consumer Council“ (NCC) zum Thema Sammeln von personenbezogenen Daten bei Apps auf Mobilgeräten. Diese Studie belegt, dass den Konsumenten die „Sammelwut“ hunderter Unternehmen in Bezug auf personenbezogene Daten nicht bewusst sei und somit der Schutz der Privatsphäre auf „Messers Schneide“ stehe.

„Diverse Mobile-Apps sollen das Leben ‚erleichtern‘. Dabei ist den Konsumenten oftmals nicht klar, dass die Eingabe von höchstpersönlichen Daten in diese Programme einen digitalen Menschen im Internet erschaffen, über den Bewegungsprofile erstellt werden, sexuelle Vorlieben, die politische Ausrichtung und viele weitere Daten erfasst und generiert werden. Die Unternehmen verdienen sich durch den Verkauf dieser hochsensiblen Daten eine ‚goldene Nase‘. Es muss dem Bürger einerseits ein bewussterer Umgang mit privaten Daten vermittelt werden und den Unternehmen andererseits ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben werden, damit die Erhebung und Weitergabe von personenbezogenen Daten verhindert wird“, forderte Wurm.

„An diesem Beispiel zeigt sich abermals, wie wichtig der Verein für Konsumenteninformation (VKI) für unsere Bürger tatsächlich ist, denn dieser hat die beschriebene Situation sofort aufgegriffen, so befindet er sich in enger Abstimmung mit internationalen Datenschutzorganisationen, um diesem ‚Treiben‘ ein Ende zu bereiten. Wir Freiheitliche werden dies mit aller Kraft unterstützen und weiterhin auf parlamentarischer Ebene für den Schutz der österreichischen Konsumenten und für die fortwährende finanzielle Unterstützung des Vereins für Konsumenteninformation kämpfen. Dieses aktuelle Thema werden wir natürlich auch zum Anlass nehmen und eine entsprechende Anfrage an die zuständigen Ministerien richten. “, betonte Wurm.