FPÖ-Wurm: „Intelligente Stromzähler lassen Konsumenten dumm aussehen“ – Teil 2

Stromkunden ersparen sich mit den Smart Metern kein Geld– im Gegenteil, sie zahlen sogar drauf.

„Offensichtlich hat sich „Konsumentenschutzminister“ Rudolf Hundstorfer geistig schon in den Ruhestand zurückgezogen, anderenfalls kann ich es mir nicht erklären, warum er auf Biegen und Brechen eine „Smart Meter“ Technologie unterstützt, die den österreichischen Konsumenten nicht nur Geld kostet, sondern auch massenhaft Stromverbrauchsdaten sammelt und speichert“, so FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm. Der FPÖ-Antrag betreffend finanzielle Belastung von Stromkunden durch „Smart Meter“ wurde demnach im gestrigen Konsumentenschutzausschuss mit Stimmen der SPÖ und ÖVP an den nächsten Ausschuss zugewiesen.

„Es gibt hochoffizielle Studien, beauftragt von deutschen Ministerien, die ein ganz klares Zukunftsszenario – durchwegs negativ – für Europa hinsichtlich der Einführung intelligenter Messsysteme darlegen. Dass Minister Hundstorfer lieber vorher über die Österreicher drüber fährt indem er erst einmal den Weg zur bundesweiten Einführung ebnet und erst anschließend, wenn alles zu spät ist, über die Effektivität von Smart Meter Erfahrungswerte sammeln möchte, ist politisch völlig verantwortungslos und bekennend dafür, dass er sich geistig vom politischen Tapet verabschiedet hat“, so Wurm.

Nun zu den Zahlen; „Insgesamt wird die komplette Einführung der Technologie bis 2020 knapp 21 Milliarden Euro kosten – europaweit. In Österreich alleine müssen 5,2 Millionen Zähler in den nächsten Jahren ausgetauscht werden – je nach Zählerpreis ergibt das einen Markt von bis zu über eine Milliarde Euro“, rechnet Wurm vor. Für den Einzelkunden bedeute dies, verursachte Kosten von bis zu 89 Euro jährlich. „Die Unternehmen die hier in Brüssel lobbyiert haben, verdienen sich dabei unter dem Vorwand „Strom sparen“ eine goldene Nase. Konsumentenschutzpolitik sieht für mich jedenfalls anders aus“, so Wurm.