FPÖ-Wurm: KESt-Erhöhung: Hundstorfer muss im Konsumentenschutzausschuss Rede und Antwort stehen

Bankkunden waren bisher für Hundstorfer offenbar keine Konsumenten, für die er sich einsetzen will. Umso dringender muss er sich dem Konsumentenschutzausschuss stellen“

„Nach den Autofahrern mutieren die Sparer immer mehr zu den Melkkühen von Rot und Schwarz. SPÖ und ÖVP schreckten bereits früher nicht vor einem Eingriff ins sauer Ersparte zurück – Stichwort Bausparer und prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge. Dass die Sparer von der KESt-Erhöhung nicht betroffen sein sollen, ist aus dieser Erfahrung heraus unwahrscheinlich. Ich erwarte mir klare Worte und ein Nein zur Sparer-Abzocke von Konsumentenschutzminister Hundstorfer“, so heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm. „Das wird ein weiterer Punkt, den es bei einem schnellstens einzuberufenden Konsumentenschutzausschuss zu besprechen gilt. Wir warten auf einen Terminvorschlag, Herr Minister“, so Wurm.

Die Liste der Themen, zu denen sich Konsumentenschutzminister Hundstorfer in diesem Ausschuss äußern sollte, sei lang: „Hundstorfer verschweigt sich zu den horrenden Überziehungszinsen, zu den Mini-Habenzinsen und bei den Frankenkrediten rührt er keinen Finger, um die Kunden vor Willküraktionen der Banken zu schützen“, kritisiert Wurm. Zu all diesen Themen lägen bereits seit längerem Anträge der Freiheitlichen vor. So fordere die FPÖ unter anderem, dass die KESt bei Sparguthaben erst greifen dürfe, wenn die Zinsen höher seien als die Inflationsrate. Eine KESt-Erhöhung, wie von der Regierung angedacht, würde die Sparer umso härter treffen, als das Sparbuch bereits jetzt ein Verlustgeschäft sei.

„Bankkunden – egal, ob auf der Haben- oder der Sollseite, waren bisher für Hundstorfer offenbar keine Konsumenten, für die er sich einsetzen will. Umso dringender muss er sich dem Konsumentenschutzausschuss stellen“, so Wurm.