FPÖ-Wurm: Klares Nein zu Bankomatgebühren

„Dem Gebührenwucher der Banken muss endlich ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben werden – SPÖ-Stöger soll Nägel mit Köpfen machen“

„Das Urteil vom Handelsgericht (HG) Wien ist maßgebend und sollte zum Anlass genommen werden, endlich eine gesetzliche Regelung hinsichtlich eines Verbots für Bankomatgebühren zu finden. Daher fordere ich SPÖ-Sozialminister Stöger dringend auf, endlich in die Gänge zu kommen und den freiheitlichen Initiativen für ein Verbot von Bankomatgebühren zuzustimmen“, so heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm, der seinen Dank dem Verein für Konsumentenschutzinformation (VKI) – auch wegen seiner Verbandsklage gegen die Bawag PSK – aussprach.

„Mit intransparenten Informationen versuchen die Banken ihre Kunden nämlich davon zu überzeugen, auf neue Kontomodelle umzusteigen, in denen aber zusätzliche Kosten in Form von Bankomatgebühren auf die Konsumenten zukommen könnten. Falls sich die Kunden weigern, würde ihnen einfach mit Kündigung gedroht. Nun herzugehen und den Kunden extra Bankomatgebühren mittels versteckten Klauseln in unlesbaren Verträgen unterzujubeln, ist ungeheuerlich“, kritisierte Wurm.

„Die durchschnittlichen Kontokosten in Form von exorbitanten Überziehungszinsen, Mini-Habenzinsen und extra zu bezahlenden Dienstleistungen steigen ohnehin seit Jahren sukzessive an. Dass die Koalitionsparteien seit dem Jahr 2013 dem Treiben der Banken einfach nur zugesehen haben und jeden freiheitlichen Antrag gegen diesen Gebührenwucher vertagt oder abgelehnt haben, ist für mich ein unhaltbarer Zustand, der bei den kommenden Neuwahlen von den Bürgern mit Sicherheit abgestraft werden wird“, sagte Wurm.