FPÖ-Wurm: „Langfristige finanzielle Absicherung für VKI dringend gefordert!“

Lässt SPÖ-Konsumentenschutzminister den VKI nach zwei Jahren im Regen stehen?

„Nachdem sich die SPÖ und der zuständige Minister Hundstorfer schon vor Jahren vom Konsumentenschutz in Österreich verabschiedet haben, stellt der Verein für Konsumentenschutzinformation (VKI) die einzige und echte Konsumentenschutzvertretung in Österreich dar“, so heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm. Der VKI sei aber in den letzten Jahren mutwillig ausgehungert worden – eine aktuelle Lösung, welche eine Finanzierung bis lediglich 2017 vorsieht, sei halbherzig und lange nicht ausreichend. „Den über 100 Mitarbeitern des VKI geht allmählich die Luft aus, denn die Anforderungen und Aufgabenstellungen an den VKI haben sich in den letzten Jahren stark verändert“, so Wurm. Durch die zu geringe Budgetierung könnten aktuelle konsumentenschutzpolitische Herausforderungen, die eine sich immer rascher entwickelnde Wirtschaft mit sich bringen, nicht mehr in dieser Qualität und Quantität bewältigt werden. Die Waffengleichheit mit internationalen Konzernen und Dienstleistern, die gerade in Zeichen von TTIP immer mehr in Schieflage gerät, könnte ohne ressourcenmäßige Gegensteuerung vollkommen verloren gehen.  „Die Mini-Finanzspritze in Höhe von einer Million Euro für je 2016 und 2017 sei eine Farce. „Wir Freiheitliche haben vorgeschlagen, dass der VKI sowie die Bundeswettbewerbsbehörde einen Anteil von je 25% an Strafzahlungen (Kartellstrafen aufgrund Preisabsprachen) erhalten sollen. Somit wäre zukünftig eine schlagkräftige Organisation für die Konsumenten in Österreich sichergestellt. Ein Minister der nur bis morgen denkt und sich erst dann überlegt wie es weitergehen soll, ist zu spät dran und damit absolut fehl am Platz“, so Wurm.