FPÖ-Wurm: „Lebensmittelverschwendung darf nicht zum politischen Spielball werden!“

Aktuelle Anfragebeantwortung ist trauriges Eigeständnis des „Nicht-Handelns“ bei Lebensmittelverschwendung – FPÖ-Konsumentenschutzsprecher fordert erneut einen nationalen Maßnahmenplan und steht dazu jederzeit zur Verfügung

„Ich lade die Regierung erneut dazu ein, bei einem so wichtigen Thema wie das der Lebensmittelverschwendung, einen ideologiefreien und vernünftigen Diskurs zu führen und es nicht zu einem politischen Spielball verkommen zu lassen. Es reicht eben nicht, auf nie enden wollende Diskussionen auf EU-Ebene zu verweisen und gleichzeitig keine aktiven Maßnahmen auf nationaler Ebene zu setzen, wie Bundesminister Andrä Rupprechter dies in seiner Anfragebeantwortung (11024/AB) ausführt!“, kritisiert FPÖ-Konsumentenschutzsprecher Peter Wurm und drängt erneut auf konkrete und verbindliche Vorgaben seitens der Regierung.

Seit Jahren machen die Freiheitlichen in den parlamentarischen Ausschüssen auf die Wichtigkeit des Themas Lebensmittelverschwendung aufmerksam. „Was es braucht ist eine nationale Strategie gegen Lebensmittelverschwendung unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette. Dies soll unter Einbindung der relevanten Akteure erarbeitet werden. Die entsprechenden Anträge dazu liegen fix und fertig am Tisch. SPÖ und ÖVP unterstützt durch die Grünen, sollen endlich ihre ideologischen Scheuklappen ablegen und damit anfangen für die österreichische Bevölkerung zu arbeiten“, fordert Wurm auf.

„Es benötigt dringend einer klaren und ressortübergreifenden Aufteilung der Verantwortungsbereiche. Ich sehe daher den Landwirtschaftsminister gefordert, sich mit Konsumentenschutz- und Finanzministerium unter Einbindung des Parlaments einen zeitnahen Termin festzulegen, um einen Maßnahmenplan gegen Lebensmittelverschwendung auszuarbeiten. Ich stehe gerne jederzeit zur Verfügung“, so Wurm abschließend.

1) Anfragebeantwortung 11024/AB
2) Antrag „Lebensmittelverschwendung verhindern“ 1989/A(E)