FPÖ-Wurm: „Mit Ende 2014 waren rund 2.141 Personen in der Tiroler Grundversorgung.“

Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner legte in einer aktuellen parlamentarischen Anfragebeantwortung neue Zahlen für das Bundesland Tirol vor

Mit Ende 2014 befanden sich insgesamt 2.141 Personen in der Asyl-Grundversorgung in Tirol, dies hat Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner in einer aktuellen parlamentarischen Anfragebeantwortung der Freiheitlichen bekannt gegeben. Konkret sind es 1.693 Asylwerber, 153 Asylberechtigte, 78 subsidiär Schutzberechtigte sowie 217 sonstige Fremde. „An den Zahlen ist außerdem deutlich erkennbar, dass es ein hohes Missverhältnis zwischen männlichen und weiblichen Asylantragsstellern gibt“, so FP-Nationalrat Peter Wurm. Demnach seien etwa 79% aller Personen die sich in der Grundversorgung befinden Männer und nur 21% Frauen. Auch hinsichtlich der Quoten-Frage tun sich für Wurm Ungereimtheiten auf. Laut Innenministerin Johanna Mikl-Leitner erfülle Tirol die Asylquote mit Stichtag 15. Jänner 2015 zu nur 81,85. Landeshauptmann Günther Platter bestätigte aber, dass Tirol die Quote mit Stichtag 31. Jänner zu 100,22% erfüllt hätte und damit 2.800 Plätze zur Verfügung stehen würden. „Kann es sein, dass hier Statistiken schön gefärbt werden? Wo genau sind die hunderten Plätze, die zwischen 15. und 30. Jänner in Tirol herbeigezaubert wurden um die Asylquote notdürftig zu erfüllen“, fragt sich Wurm. Auch die genaue Höhe der Kosten, welche für die Grundversorgung von Bund, Land und Gemeinden aufzubringen ist, liegt weiterhin im Dunkeln. Es hat den Anschein, so Wurm, dass über die Bürger und die Gemeinden bei der Suche der Unterbringungen von der schwarzgrünen Landesregierung gnadenlos drüber gefahren wird. „Offensichtlich zählt jeder Asylant mehr als die einheimische Bevölkerung“, so Wurm. „Wir wollen wissen, wie hoch die Kosten bzw. die aufzuwendenden Steuergelder tatsächlich sind um die Grundversorgung zu bezahlen. Die Bundesregierung bzw. die Landesregierungen verdecken die wahren Zahlen. Diese Wahrheit ist den Steuerzahlern aber zuzumuten, die letztlich dafür aufkommen müssen“, so Wurm.