FPÖ-Wurm: „SPÖ und ÖVP berauben das Land Tirol seines Hubschauberstützpunktes.“

SPÖVP tragen mithilfe ihrer Verschleppungstaktik die Bürgerinitiative nach Erhalt des Hubschrauberstützpunktes Vomp im heutigen parlamentarischen Petitionsausschuss endgültig zu Grabe.

Geht es nach Verteidigungsminister Mag. Gerald Klug, sollen die Hubschrauber des österreichischen Bundesheeres in Zukunft ausschließlich im Osten Österreichs stationiert werden. Damit entzieht er den Ländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg einen voll funktionsfähigen Hubschrauberstützpunkt samt hochgebirgserprobten Piloten und Einsatzmannschaften als Vorsorge vor zukünftigen Katastrophen aller Art.  „Die Forderung von SPÖ und ÖVP im heutigen Petitionsausschuss nach Einholung weiterer Stellungnahmen seitens des Verteidigungsministeriums und des Landes Tirol, ist eine klare Verschleppungstaktik! Die Behandlung der Bürgerinitiative wird dadurch so lange verzögert, dass Minister Klug den Stützpunkt zwischenzeitlich problemlos dicht machen kann“, so heute FPÖ-Nationalrat Peter Wurm, Mitglied im parlamentarischen Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen. Konkret ginge es um die Tiroler Abgeordneten der ÖVP, Mag. Johannes Rauch, Mag. Josef Lettenbichler, Elisabeth Pfurtscheller, Dr. Karlheinz Töchterle und Hermann Gahr sowie die der SPÖ; Mag. Gisela Wurm und Max Unterrainer. „Alle Abgeordneten machen in Tirol gute Miene zum bösen Spiel, stimmten im Nationalrat vor zwei Wochen allerdings gegen den Hubschrauberstützpunkt. Dieses Pharisäertum ist unerträglich“, so Wurm. Für Wurm steht fest: Minister (Un-)Klug beweist, dass ihm der Stützpunkt Vomp kein Anliegen ist, er meinte sogar, er könne mit der Schließung Geld einsparen. „Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Einsatz im Katastrophenfall rechtzeitig von statten gehen soll, vor allem, wenn der Anflug aus Oberösterreich und möglicherweise bei Schlechtwetter durchgeführt wird“, so Wurm. Völlig machtlos demgegenüber stehe Landeshauptmann Günther Platter, der dem einstigen Landeshauptmann Eduard Wallnöfer politisch nicht einmal „zu den Knien“ reiche. Zahlreiche Initiativen und knapp 4.000 Unterschriften von besorgten Bürgerinnen und Bürgern zeigten, dass der Hubschrauberstandort in Vomp ein unverzichtbares Element der militärischen Sicherheit vor allem im Katastrophenfall im Westen darstelle. „Ich bin bestürzt darüber, dass SPÖ und ÖVP mit ihrer Verschleppungstaktik den Erhalt des Hubschrauberstützpunktes Vomp nun offensichtlich endgültig zu Grabe tragen“, so Wurm.