FPÖ-Wurm: Termine zur Wiederholung von Teilprüfungen bei Matura mindern Chancen zum rechtzeitigen Berufseinstieg

FP-Nationalrat Peter Wurm pocht auf einen zusätzlichen Nebentermin noch im gleichen Semester des Haupttermins der Matura

„Es soll die Möglichkeit gegeben sein, dass die Schüler einen zusätzlichen Termin zur Wiederholung der Matura noch im gleichen Semester des Haupttermins zur Verfügung haben“, fordert FPÖ-Konsumentenschutzsprecher und Mitglied des parlamentarischen Unterrichtsausschusses, Peter Wurm. „Das hätte den Effekt, dass die Schüler rechtzeitig im September/Oktober mit dem Berufseinstieg, dem Bundesheer oder weiterer Ausbildungen beginnen könnten“, so Wurm. Die derzeitigen Regelung hätte einerseits zur Folge, dass zahlreiche Schüler die den Haupttermin im Juni nicht geschafft haben, über die lange Sommerpause völlig aus dem Lernrhythmus kommen und andererseits weitere folgende Termine mit Semesterbeginn versäumen würden. „Das ist konterproduktiv. Die vier Wochen, die zwischen schriftlicher und mündlicher Matura vergehen, könnten für eine optimale Vorbereitung genutzt werden und ein zusätzlicher Nebentermin könnte ohne große organisatorische Herausforderung noch im Juli angeboten werden“, betont Wurm.

„Wir erleben einen absoluten Stillstand in der Schulpolitik. Alle Anträge der Opposition wurden im letzten Unterrichtsausschuss seitens der Regierungsparteien vertagt und schubladisiert. Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek blockiert“, so Wurm.

„Ich werde jedenfalls unseren Antrag betreffend der Wiederholungstermine von Teilprüfungen bei der Matura in der kommenden Nationalratssitzung im Juli einbringen. Dann werden wir ja sehen, ob sich Rot und Schwarz dazu entschließen ihre unsägliche Blockade endlich zu lösen und für Österreichs Schüler zu arbeiten beginnen“, so Wurm.

Freiheitlicher Antrag betreffend Wiederholungstermine von Teilprüfungen:

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/A/A_00872/fname_381635.pdf