FPÖ-Wurm: „Trotz viel weniger Einwohner ist Tirol – nach Wien und Oberösterreich am unrühmlichen dritten Platz.“

Aktuelle Anfragebeantwortung belegt, dass Asylwerber die Drogenkriminalität erheblich steigert.
Anlässlich des tragischen Todes einer 15-jährigen, die Ende September diesen Jahres von zwei syrischen Asylwerbern in einem Stiegenhaus in Innsbruck/Wilten abgelegt wurde und darauffolgend in der Innsbrucker Klinik verstorben ist, stellte FPÖ-Nationalrat Peter Wurm eine Anfragenserie an die zuständigen Ministerien. „Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) hat mit dieser Anfragebeantwortung jene Befürchtung belegt, auf die ich und die FPÖ bereits seit Anfang an hingewiesen haben. In Österreich aufhältige Asylwerber steigern die Drogenkriminalität erheblich. Während im Gesamtjahr 2015 insgesamt 1.670 Asylwerber beim Drogenkonsum durch die Polizei ertappt wurde, stieg diese Zahl 2016 in den ersten neun Monaten bereits auf 3.300“, zitiert Wurm aus der Anfragebeantwortung (10172/AB).

Spitzenreiter ist die Bundeshauptstadt Wien, wo es einen Anstieg 2015 zu den ersten neun Monaten 2016 von 977 auf 2.134 Drogenkonsumenten mit Asylwerberstatus gab, gefolgt von Oberösterreich mit 311 und Tirol mit 264 Drogenkonsumenten. Aber nicht nur der Drogenkonsum bei Asylwerbern sei gestiegen, auch die Kategorien „Weitergabe von Drogen an andere Drogenkonsumenten als Dealer“ sowie „Konsum und Weitergabe“ erleben starke Steigerungen.

„Auch wenn die Staatsanwaltschaft momentan nach § 27 Suchtmittelgesetz sowie wegen des Vergehens der Unterlassung der Hilfeleistung nach § 95 StGB ermittelt, die Untersuchungen laufen nur sehr schleppend. Es darf nicht sein, dass dieses Mädchen in der Öffentlichkeit einfach in Vergessenheit gerät. Jedes Opfer ist eines zu viel, vor allem, wenn es minderjährig ist und in direktem Zusammenhang mit Asylwerbern steht, die hier in Tirol in der Grundversorgung mit drei Mahlzeiten täglich und Taschengeld versorgt werden. Gegen kriminell gewordene Asylwerber muss es eine zwingende Verhängung der U-Haft und schnellstmögliche Abschiebung geben“, so Wurm.