FPÖ-Wurm: Umsetzung der EU-Einlagensicherungsrichtlinie ist der „Anfang vom Ende“

„Wenn die Banken die Einlagensicherung über einen Fonds speisen, liegt der Verdacht nahe, dass sie die Bankkunden über Gebührenerhöhungen zur Kasse bitten“

„Der vom Finanzministerium vorgelegte Gesetzentwurf, wonach die staatliche Absicherung für Erspartes wegfallen soll, ist der ‚Anfang vom Ende'“, kommentiert FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm die Pläne von Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP). „Wenn der Staat Österreich nicht einmal mehr dazu bereit ist, das Ersparte seiner eigenen Bürger zu schützen, müssen alle Alarmglocken läuten“, so Wurm.

„Mit Umsetzung der geplanten EU-Einlagensicherungsrichtlinie zieht sich Österreich komplett aus seiner Verantwortung den österreichischen Sparern gegenüber zurück, gleichzeitig wird von den österreichischen Bankkunden erwartet, für marode Banken im gesamten EU-Raum geradezustehen und wir Österreicher müssen auch für andere Absurditäten aus Brüssel, wie zum Beispiel den Europäischen Stabilitätsmechanismus, haften“, kritisiert Wurm.

„Und wenn die Banken die Einlagensicherung bis zu einem Betrag von 100.000 Euro zur Gänze selbst über einen Fonds speisen sollen, liegt der Verdacht nahe, dass sie die Bankkunden über Gebührenerhöhungen zur Kasse bitten. Und wer, bitte, soll das dann kontrollieren?“, so Wurm.