FPÖ-Wurm: „Wir brauchen das Herkunftslandprinzip bei der Familienbeihilfe. ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz solle seinen Ankündigungen nun Taten folgen lassen.

Über 205 Millionen Euro Familienbeihilfe flossen 2013 ins Ausland!

Über 205 Millionen Euro Familienbeihilfe wurden allein 2013 für ausländische Kinder im EU- und EWR-Raum bezahlt, deren Eltern den Lebensmittelpunkt in Österreich hatten. „Wir brauchen das Herkunftslandprinzip bei der Familienbeihilfe – die Höhe muss an die Höhe der Lebenshaltungskosten des jeweiligen Landes angepasst werden. ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz solle seinen Ankündigungen, die Familienbeihilfe von in Österreich arbeitenden EU-Bürgern, deren Kinder im Herkunftsland leben, zu kürzen bzw. dem Niveau in dem jeweiligen Land anzugleichen, nun auch Taten folgen lassen“, fordert FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm und betont, dass die Familienbeihilfe ein Ausgleich der Kosten, aber kein „Körberlgeld“ sein sollte. Konkret flossen beispielsweise über 65 Millionen Euro Familieneihilfe nach Ungarn, über 48 Millionen in die Slowakei, rund 31,5 Millionen Euro nach Polen, nach Tschechien über 13 Millionen und für Kinder in Rumänien wurden über 11 Millionen Familienbeihilfe bezahlt. Das geht aus der parlamentarischen Anfragebeantwortung, die Wurm an Familienministerin Karmasin gestellt hatte, hervor. „Gerade in diesen Ländern sind die Lebenshaltungskosten deutlich niedriger als in Österreich: in Rumänien und Polen etwa liegen sie rund bei der Hälfte, in der Slowakei und in Tschechien machen sie nicht einmal 70 Prozent aus, in Ungarn nicht einmal 60 Prozent – das zeigen Daten des Preisniveaus des Endverbrauchers der privaten Haushalte“, so Wurm.

 

Link zu FPÖ-TV Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=hZds-V5SX4A

Link zur Anfragebeantwortung: http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/AB/AB_01146_U1/imfname_353403.pdf