FPÖ-Wurm: „Wohnen muss für uns Österreicher wieder leistbar sein!“

FPÖ sieht hinsichtlich der Preisentwicklung am österreichischen Wohnungsmarkt klaren Handlungsbedarf – dort wo GRÜN mitregiert explodieren Wohnungspreise

„In Wien, Tirol und Salzburg, also dort wo die Grünen in der Regierung sitzen, sind die Preise am Wohnungsmarkt zwischen 60 und 70 Prozent gestiegen. Aber ausgerechnet die Grünen überraschen jetzt mit dem Thema Wohnen. Das ist Populismus pur“, kritisiert heute FPÖ-Nationalrat und Mitglied im parlamentarischen Bautenausschuss, Peter Wurm. „Wenn es um ein Grundbedürfnis wie Wohnen geht, höre ich alle Alarmglocken läuten. Leistbarer Wohnraum ist im Jahr 2017 vom Aussterben bedroht“, so Wurm. Die Verantwortungsträger dieser Entwicklung ortet Wurm auf der Regierungsbank. Auf der einen Seite werde seit Jahren eine verantwortungslose Zuwandererpolitik gelebt, auf der anderen Seite verharre die Regierung in weitgehender Untätigkeit, wenn es um die Schaffung von leistbaren Wohnraum geht.

„Die Zauberformel heißt ‚Angebot und Nachfrage‘. Es war seit Jahren klar, dass wir für eine ungezügelte Zuwanderung weder die Jobs noch die Wohnungen haben. Es kann und darf einfach nicht sein, dass ein Grundbedürfnis wie Wohnen für die Österreicher nicht mehr leistbar ist“, kritisiert Wurm. Größter Profiteur sei der Finanzminister, denn auch am Wohnungsmarkt schlage sich, ähnlich wie bei den Löhnen und Gehältern, die kalte Progression nieder.

„Hinsichtlich der Preisentwicklung am österreichischen Wohnungsmarkt sehe ich einen klaren Handlungsbedarf. Nur ein ausreichendes Angebot in Verbindung mit einer verringerten Nachfrage kann die Wohnkosten nachhaltig eindämmen“. Peter Wurm fordert daher nachhaltige gesetzliche Maßnahmen, um den Preisdruck am Wohnungsmarkt unter Kontrolle zu halten. Einige dieser Maßnahmen heißen „Zuwanderungsstopp“, Bauoffensive im ländlichen Bereich, Intensivierung von Sozialbau, Schaffung von Jugendstartwohnungen, Verringerung der Leerstände und Kostenbremse bei den Betriebskosten und der Gebühren- und Steuerbelastung“, so Wurm.