FPÖ-Wurm zu Asylforum 2014: „Es liegt nicht allein an Österreich die Asylproblematik zu lösen.“

Österreich tut bereits mehr als genug – wo bleibt die Solidarität der europäischen Gemeinschaft.

„Wir können die Frage der Asylproblematik innerhalb Österreichs nicht alleine lösen“, richtet heute FP-Nationalratsabgeordneter Peter Wurm das Wort an das Asylforum 2014, das derzeit in Innsbruck tagt. „Österreich hält sich immer penibel an alle von der EU verordneten Gesetze. Dublin II muss aber von allen europäischen Mitgliedsstaaten eingehalten werden“, führt Wurm weiter aus, es kann nicht sein dass ein Verstoß gegen das gemeinsame europäische Asylabkommen nicht exekutiert wird“. Für Österreich bedeute die aktuelle Asylproblematik, aufgrund mangelnder innereuropäischer Solidarität, immer mehr Asylwerber aufzunehmen. „Unser Land tut bereits mehr als genug und steht in Sachen Aufnahme von Asylwerbern im europäischen Vergleich hinter Schweden auf Platz Nummer 2“, betont Wurm. „Herr Langthaler von Asylkoordination Österreich liegt falsch wenn er glaubt, es geht nicht um die Sprache“, so Wurm. Aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse und einem hohen Anteil von Analphabetismus unter den Asylwerbern, sei es kaum bis gar nicht möglich, die Menschen in den österreichischen Arbeitsmarkt zu integrieren. „Eine Arbeitsmarktöffnung noch während des Asylverfahrenes ist nicht sinnvoll. Ich kann nur wieder betonen, dass es sich bei ca. 80% aller Asylwerber um reine Wirtschaftsflüchtlinge handelt denen keinesfalls ,Schutz auf Zeit` zusteht. Daher werden auch vier von fünf Asylverfahren negativ beschieden“, so Wurm. Die Brennerregion sei die größte Schlepperroute innerhalb der europäischen Union, so würden fast 50% aller illegalen Aufgriffe in Österreich stattfinden. „Ich verwehre mich dagegen, die Brennerregion als Synonym für das Versagen in der Asylpolitik hinzustellen. Es liegt nicht allein an Österreich die Asylproblematik zu lösen“, wo Wurm.