FPÖ-Wurm zu Überziehungszinsen: Konsumentenschutzminister Hundstorfer soll endlich in die Gänge kommen

FPÖ-Konsumentenschutzsprecher fordert gesetzliche Regelung für Überziehungszinsen. Wer so gern von „sozialer Gerechtigkeit“ spreche wie Hundstorfer, sollte Worten Taten folgen lassen.

„Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer spielt in Sachen Überziehungszinsen wieder einmal den ‚Unzuständigkeitsminister‘. Es reicht nicht, die Genossen von der AK vorzuschicken, die wortreich das Fehlen einer Schranke für Überziehungszinsen in der EU-Bankkonten-Richtlinie beklagen. Hundstorfer soll gemeinsam mit Justiz- und Finanzminister eine gesetzliche Regelung in Österreich schaffen – wir werden ihm dabei parlamentarisch auf die Sprünge helfen“, so heute FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm.

„Im Sinne der Konsumenten brauchen wir vollkommene Transparenz der Bank-Überziehungszinsen inklusive einer marktkonformen Deckelung des Überziehungshöchstzinssatzes im Verhältnis zum jeweils aktuellen Leitzinssatz der EZB. Das ist gesetzlich zu regeln und das werden wir von Konsumentenschutzminister Hundstorfer auch im Nationalrat einfordern. Die Zeit der Ausreden ist vorbei“, so Wurm. Kontoüberziehungszinsen können weit über 13 Prozent betragen, geht es über den Kontorahmen hinaus, reden wir von bis zu 18 Prozent, so Wurm. Das ist etwa das 300-fache dessen, was die Banken für Habenzinsen „springen“ ließen.

„Es mag ja sein, dass Konsumentenschutzminister Hundstorfer, ausgestattet mit einem üppigen Gehaltsscheck der Republik, nie in die Verlegenheit kommt, sein Konto überziehen zu müssen. Gerade einkommensschwächere Konsumenten stehen aber oft genau vor diesem Problem. Wer so gern und so oft von ’sozialer Gerechtigkeit‘ spricht wie SPÖ-Minister Hundstorfer, sollte Worten auch einmal Taten folgen lassen“, so Wurm.