FPÖ-Wurm zu Wohnskandalen: Und Hundstorfer schweigt weiter

Ein Genosse pickt dem anderen kein Auge aus

Konsumentenschutzminister Rudolf Hundstorfer lässt Genossenschaftsmieter weiter im Regen stehen. In einer aktuellen Anfragebeantwortung (4370/AB) hält er weiter den roten Wohnbau-Bonzen die Stange. „Die aktuellen Skandale rund um Karl Wurm und Josef Muchitsch offenbaren nicht nur das Sittenbild der SPÖ. Sie zeigen auch, dass Hundstorfer die Parteiräson wichtiger ist, als hunderttausende Mieter bei Genossenschaften“, kritisiert FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm.

Die aktuellen Skandale im gemeinnützigen Wohnbau offenbaren, dass Mieter systematisch für die Privilegien des roten Parteiadels zu Kasse gebeten werden. „Die Bewohner zahlen unter dem Titel der Auslaufannuität für längst getilgte Kredite. Gleichzeitig bekommen Bonzen wie Sozialbau-Chef Herbert Ludl und GEWOG-Boss Karl Wurm den Hals nicht voll“, kritisiert Wurm. In einer aktuellen Anfragebeantwortung (4370/AB) bekennt sich Minister Rudolf Hundstorfer erneut zu den Auslaufannuitäten und will im Übrigen wieder einmal nicht zuständig sein. „Während die Menschen sich das Wohnen kaum mehr leisten können, sieht Hundstorfer zu, wie seine Parteigenossen sich auf Kosten der Menschen ein schönes Leben machen“, setzt Wurm nach. SPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Muchitsch verdient monatlich mehr als 8.000 Euro netto und wohnt in einer Wohnung um 285,99 Euro monatlich – inklusive Betriebskosten.

„Studenten müssen mehr für ein Zimmer bezahlen, als Genosse Muchitsch für seinen Nebenwohnsitz“, argumentiert Wurm. „Aber ein Genosse pickt bekanntlich dem anderen kein Auge aus. Die SPÖ sollte sich nicht mehr trauen, von sozialem Wohnbau zu sprechen“, so Wurm.