LPO Abwerzger und NR Wurm: „SPÖ, ÖVP und Grüne zeigten bezüglich ihrem Sicherheitsverständnis im Parlament ihr wahres Gesicht.“

Geheimaktion des Innenministeriums bezüglich Schließungswelle von Polizeidienststellen muss beendet werden, FPÖ fordert Fakten auf den Tisch

Für FPÖ-Landesparteiobmann KO GR Mag. Markus Abwerzger und NAbg. Peter Wurm stellen die medial kolportierten Pläne des Innenministeriums bezüglich einer Schließungswelle von über 100. Polizeiinspektionen im gesamten Bundesgebiet eine enorme Bedrohung für die Sicherheit der Bevölkerung da: „Von der Messerstecherei über Einbrüche bis hin zum Mord: Die Kriminalität steigt massiv in Tirol. Ein Kahlschlag bei den Dienststellen wäre eine Katastrophe für die Sicherheit. Leitragende wären die Bürger. Die einzigen, die sich über die Schließung von Polizeidienststellen freuen können, sind die Kriminellen“, so Mag. Abwerzger und Wurm unisono.

„Im Nationalrat haben wir Freiheitliche bereits am 3. Dezember vergangenen Jahres einen Antrag eingebracht, in dem wir die Regierung auffordern, sicherzustellen, dass es zu keiner Schließungen von Polizeidienststellen kommt. Die Tiroler Abgeordneten von ÖVP, Grünen und SPÖ haben gegen unseren Antrag und somit gegen den Erhalt der Polizeidienststellen gestimmt. Die ÖVP-Nationalräte Hermann Gahr, Josef Lettenbicher, Elisabeth Pfurtscheller, Karlheinz Töchterle und Johannes Rauch, die Grün-Abgeordneten Aygül Berivan Aslan, Georg Willi und Sigrid Maurer, sowie Maximilian Unterrainer und Gisela Wurm von der SPÖ tragen durch ihr Stimmverhalten für jede einzelne Polizeidienststelle, die in Tirol geschlossen wird, die Mitverantwortung“, erläutert Peter Wurm.

„Je länger die Anfahrtswege für die Exekutive, desto länger die Interventionszeit – bis die Polizei eintrifft, sind die Kriminellen schon längst über alle Berge. Werden Polizeidienststellen geschlossen, steuern wir bei der Sicherheit auf eine Zwei-Klassen-Gesellschaft zu.“, führt Mag. Abwerzger aus.

Beide bemerken abschließend, dass die Schließungen von Polizeiinspektionen dazu führen wird, den ländlichen Raum noch mehr auszuhöhlen: „Postämter wurden geschlossen, zahlreiche Polizeiinspektionen bereits ebenso, Kasernenstandorte ebenso eingespart. Der ländliche Raum muss von öffentlicher Seite gestärkt werden, er darf aber sicherlich nicht von öffentlicher Hand ausgelöscht werden.“