NR GR Wurm: „Die gestrige Mehrheitsentscheidung gegen die neue Bodenaushub-Deponie ist völlig unverständlich“

Diese Ablehnung gefährdet Arbeitsplätze und damit das Auskommen etlicher Familien – jetzt und in Zukunft!

„Das Projekt hat sämtlichen Anforderungen entsprochen, es gab keine Umweltbedenken, keine Altlasten, strenge Auflagen waren erfüllt. Es hätte keine zusätzliche Verkehrsbelastung bedeutet für die Anrainer, im Süden von Mils wäre es sogar zu einer Verkehrsentlastung gekommen. Es ging lediglich darum, den eigenen Bodenaushub, also eigenes, Milser Erdreich zu lagern. Die gestrige Mehrheitsentscheidung gegen die neue Bodenaushub-Deponie ist daher völlig unverständlich. Diese Ablehnung gefährdet Arbeitsplätze und damit das Auskommen etlicher Familien – jetzt und in Zukunft“, kritisiert der freiheitliche Nationalrat und Gemeinderat Peter Wurm. Er hatte sich klar für das Projekt ausgesprochen.

2009 habe der Gemeinderat der Bodenaushub-Deponie bereits zugestimmt. Jetzt, nachdem der Betreiber weitere zahlreiche Auflagen erfüllt hätte, sei plötzlich alles anders: „SPÖ, Grüne und die Mehrheit der ÖVP haben damit – aus fadenscheinigen Gründen – nicht nur einen verlässlichen und langjährigen Wirtschaftspartner vor den Kopf gestoßen. „Sie haben auch für andere Betriebe ein fatales Signal gesetzt – und das heißt: Auf Mils könnt ihr euch nicht verlassen!“, warnt Wurm.

„Wir sind eine wohlhabende Gemeinde. Dieser Wohlstand beruht zu einem Gutteil auf den Abgaben der hier ansässigen Gewerbebetriebe. Diese Unternehmen sichern etlichen Menschen ihre Jobs als Arbeiter und Angestellte, sorgen für Wertschöpfung, Kaufkraft und Steueraufkommen. Das wird durch solche Entscheidungen wie der gestrigen aufs Spiel gesetzt. Es ist nichts Neues, dass Rot und Grün für Unternehmer und ihre Mitarbeiter – besonders, wenn es ‚einfache’ Arbeiter sind – nichts übrig haben. Erschreckend ist, dass es bei der ÖVP genauso ist“, so Wurm.