NR Wurm: „Als einer von vielen kleinen Unternehmern in Tirol fühle ich mich von Bodenseer massiv ‚veräppelt’.“

Als seltsame Mischung aus „politischer Kindesweglegung“ und Eigenlob bezeichnet FPÖ-Nationalrat Peter Wurm die Sondernews zum Regierungsabkommen, mit denen WK-Tirol-Präsident Jürgen Bodenseer seine Zwangsmitglieder „beglückte“. Leichte Verbesserungen schreibe er sich an die Kappe, bei den Belastungen und der Nullnummer bei den Reformen agiere Bodenseer nach dem „I’ sags glei, i war’s ned“- Prinzip. „Als einer von vielen kleinen Unternehmern in Tirol fühle ich mich von Bodenseer massiv ‚veräppelt’“, so Wurm. „Nur um das einmal klarzustellen, die Kammer saß mit Bodenseers Bundeschef Christoph Leitl höchstpersönlich im Verhandlungsteam – und zwar auf Seiten der ÖVP-Parteifreunde von Bodenseer. Das Ergebnis ist ernüchternd. Das Regierungsabkommen ist sehr konkret bei den Belastungen – siehe Bonus-Malus-System bei der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer. Beim Bürokratieabbau, der Verwaltungsreform, der deutlichen Senkung der Lohnnebenkosten oder der Unternehmensfinanzierung gibt es nur Absichtserklärungen oder Arbeitsgruppen“, so Wurm. „Wenn das die Ergebnisse des ‚Drucks’ sind, den Bodenseer seitens der Wirtschaftskammer Tirol, wie er selbst schreibt, aufrechterhalten wolle, dann ist es höchste Zeit für Dekompressionsmodelle“, erklärt Wurm abschließend.