NR Wurm: „Als einziger aktiver Unternehmer aus Tirol, der im Nationalrat vertreten ist, biete ich Wirtschaftskammer Präsident Dr. Jürgen Bodenseer im Sinne der Tiroler Wirtschaft die Zusammenarbeit an.“

Für RFW-Landesobmann KommR Winfried Vescoli steht IV-GF NAbg. Mag. Josef Lettenbichler auf der Seite der Großunternehmen
„Der Stellenwert, den Tirol und die Tiroler Wirtschaft bei der SPÖVP-Koalition in Wien haben, ist ‚im Keller‘. Dass der Touristiker Franz Hörl nicht mehr im Nationalrat vertreten ist, ist die leider logische personelle Konsequenz dieser Politik“, erläutern FPÖ-Nationalrat Peter Wurm und RfW-Landesobmann Winfried Vescoli in einer gemeinsamen Aussendung. „Als einziger aktiver Unternehmer aus Tirol, der im Nationalrat vertreten ist, biete ich Wirtschaftskammer Präsident Jürgen Bodenseer im Sinne der Tiroler Wirtschaft die Zusammenarbeit an“, so Wurm. „Uns geht es vor allem um die Tiroler Kleinstunternehmen, die KMU, die Familienunternehmen, die jetzt im Nationalrat und im Wirtschaftsausschuss – außer bei den Freiheitlichen – keinen Vertreter mehr haben“, betonen Wurm und Vescoli. Als Tiroler Wirtschaftskammer-Präsident wäre Wirtschaftsbund-Chef Bodenseer also gut beraten, für seine Mitglieder über den parteipolitischen Schatten zu springen. „Auf seinen Parteikollegen, IV-Geschäftsführer Lettenbichler, sollte Bodenseer nicht bauen, der vertritt im Nationalrat logischerweise andere Interessen als jene der kleinstrukturierten Wirtschaft“, so Wurm und Vescoli. Im Übrigen sei der Ärger von Bodenseer über das Aus für Hörl zwar verständlich, diese Entwicklung war aber vorhersehbar. „Bereits mit dem Regierungsprogramm hat sich die ÖVP als Wirtschaftsvertretung abgemeldet. Die personellen Entscheidungen gegen Tirol waren der zweite Schritt. Das ‚kleinste gemeinsame Vielfache‘ dieser Politik ist der Verlust des Nationalratsmandates für den Tiroler Wirtschaftstreibenden Hörl“, merken Wurm und Vescoli abschließend an.