NR Wurm: „Ankündigung der Tiroler VP-Nationalrätin dem Bundesbudget nicht zuzustimmen, wenn die Med-Uni Innsbruck unter der neuen Med-Uni in Linz finanziell leidet ist unglaubwürdig.“

FPÖ fordert seit Jahren die Zusammenlegung der Innsbrucker Medizin-Uni mit der Hauptuniversität

„Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube: Die Tiroler ÖVP-Abgeordneten haben bisher schon gegen die Interessen des Landes gestimmt. Dass sie plötzlich wegen der MedUni Linz den ‚Kadavergehorsam’ ablegen, ist unwahrscheinlich“, so heute FPÖ-Nationalrat Peter Wurm zu entsprechenden Medienberichten.„Hermann Gahr und Josef Lettenbicher haben schon den Belastungspaketen der Regierung Faymann I zugestimmt, Karlheinz Töchterle hat sie als Minister mitgetragen. Elisabeth Pfurtscheller und Johannes Rauch haben bei der Abstimmung über die Polizeidienststellen bereits klargemacht, dass für sie Parteiwille über Bürgerinteressen geht“, so Wurm. Abgesehen davon brauche es keinen Anlassfall, um das Budget abzulehnen. „Wer seine Aufgabe als Interessenvertreter ernst nimmt, kann diesem neuen Raubzug durch die Taschen der heimischen Steuerzahler unmöglich zustimmen – MedUni hin oder her“, so Wurm. Um tatsächlich etwas zu bewirken, müssten die Tiroler – und Steirer – Nationalräte auch dezidiert mit der Opposition stimmen, um etwas zu bewirken. „Wenn sie sich bloß enthalten, ändert das gar nichts. Spätestens dann wird man sehen, ob der plötzliche Widerstand mehr ist als nur Theaterdonner“, so Wurm.