NR Wurm: „Die Lage ist dramatisch. Sozialpartner, Regierung und Opposition sowie Experten müssen an einen Tisch – und zwar ‚zackig‘.“

FPÖ und Freiheitliche Arbeitnehmer fordern einen „Arbeitsgipfel“ für das Bundesland Tirol um die Rekordarbeitslosigkeit einzudämmen.

„Tirol hat zum zweiten Mal in Serie österreichweit den höchsten Anstieg bei den Arbeitslosenzahlen – trotz Tourismus-Hauptsaison. Die schwarz-grüne Landeregierung sollte endlich einmal ‚in die Gänge‘ kommen. Außer vollmundigen Ankündigungen haben wir von den 12,8 Millionen Euro für beschäftigungspolitische Maßnahmen noch nichts gesehen“, so heute FPÖ-Nationalrat Peter Wurm. Er fordert einen Arbeitsgipfel für Tirol – Sozialpartner, Regierung und Opposition sowie Experten müssen an einen Tisch – und zwar „zackig“. „Tatsache ist: Diese Entwicklung hat bereits vergangenes Jahr ihren Anfang genommen. Dennoch hat Schwarz-Grün bei den Budgetverhandlungen für den Landeshaushalt 2014 die arbeitspolitischen Budgetposten nicht erhöht. Wenn schon Rot-Schwarz in Wien keine sinnvollen Maßnahmen im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit setzt, dann müssen wir wenigstens in Tirol ‚Nägel mit Köpfen ‘machen“, so Wurm. „Wann kommen die von der Landesregierung versprochenen 12,8 Millionen Euro, wofür werden sie eingesetzt, sind das sinnvolle Maßnahmen oder nicht, reicht dieses Geld und was können wir noch tun? Diese Fragen müssen so bald wie möglich diskutiert werden“, betont der FPÖ-Nationalrat. Die Lage in Tirol sei jedenfalls dramatisch: Im Jahresvergleich habe Tirol mit 13,9 Prozent österreichweit nicht nur den höchsten Anstieg bei den Arbeitslosenzahlen, sondern auch den höchsten Rückgang bei den offenen Stellen (27,4 Prozent) und nach Wien den zweithöchsten Anstieg bei den Schulungsteilnehmern (15,2 Prozent). „Angesicht dessen müssten der Tiroler Landeshauptmann, der Tiroler Wirtschaftskammer-Chef und die Tiroler Arbeiterkammer bei ihren Parteifreunden in Wien Druck machen: Die Belastungswelle hat Rot-Schwarz bereits losgetreten, bei den Entlastungen und den wirtschaftsfördernden Maßnahmen – wie etwa dem Handwerkerbonus – herrscht Schweigen im Walde. Es wäre nämlich die Aufgabe einer Regierung, die Unternehmen dabei zu unterstützen Jobs zu schaffen, nicht, sie dabei bestmöglich zu behindern. Tut sich hier nicht bald etwas, sieht es duster aus“, so Wurm.